Stammapostelgottesdienst am 25. Mai 2006 in Hannover-Mitte

Große Freude bewirkte der Besuch von Stammapostel Wilhelm Leber am Himmelfahrtstag in der Gemeinde Hannover-Mitte. Der Stammapostel wurde begleitet von den Aposteln Christian Schwerdtfeger (Nordrhein-Westfalen) und Volker Kühnle (Süddeutschland) sowie allen Aposteln und Bischöfen aus Mitteldeutschland.

Textwort: Apostelgeschichte 1, 11

"Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg zum Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen."

Gedanken aus dem Dienen des Stammapostels:

Wie jedes kirchliche Fest, so hat auch Himmelfahrt einen besonderen Charakter. Mankann es als "Fest des Triumphes" bezeichnen. Jesus blieb nicht auf der Erde. Er fuhr auf gen Himmel - ein Zeichen der Majestät, der Kraft, der göttlichen Macht.

Warum musste Himmelfahrt sein? Mit Ostern wäre doch ein gewisser Abschluss in dem für uns so wichtigen Wirken Jesu auf Erden erreicht gewesen. In der Himmelfahrt wurde deutlich:

  • Jesus ist ausgegangen von seinem Vater, kam in diese Welt und ging zurück zu seinem Vater
  • das sichtbare Zeichen göttlicher Kraft und Macht
    (vgl. Matthäus 28 aus 18: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.")
  • die Zusage der Wiederkunft Jesu durch die Engel

Die Himmelfahrt Jesu ist Vergangenheit - wir leben in der Gegenwart und wollen uns ausrichten auf die Zukunft. Möge das Wort von der Wiederkunft Jesu unsere Herzen heute erfüllen, uns neue Freude und Begeisterung schenken.

Jesus ist aufgefahren aus dem Kreis seiner Apostel. Also liegt der Schluss nahe, dass erzurückkommen wird in den Kreis seiner Apostel und zu denen, die durch ihr Wort zum Glauben gekommen sind.

Was waren die letzten Gesprächsthemen, bevor Jesus gen Himmel fuhr? Nach der Überlieferung sind es drei Themen gewesen:

  • die Frage nach der Zukunft des Herrn
  • der Hinweis auf die Sendung und Kraft des Heiligen Geistes
  • der Auftrag: "Ihr werdet meine Zeugen sein...bis ans Ende der Erde."

Diese drei Gesprächsinhalte haben auch für uns eine besondere Bedeutung. Der Herr wird dorthin kommen, wo man sich mit der Zukunft beschäftigt und auf ihn wartet. Die Kraft des Heiligen Geistes möge uns erfüllen und unser Handeln bestimmen. Es bleibt auch heute unsere Aufgabe, ein Zeuge des Herrn in Wort und Wandel zu sein.

So wie die Apostel damals nicht stehen blieben und im Blick gen Himmel verharrten,sondern freudig nach Jerusalem zurückgingen, so gehen auch wir weiter an die Arbeitund bleiben im Himmel der Gemeinschaft.

M./L.P.

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