Stammapostelgottesdienst am 12. Juni 2005 in Görlitz

Stammapostel Wilhelm Leber hielt anlässlich seines ersten Besuches im Arbeitsbereich von Bezirksapostel Klingler am Sonntag, 12. Juni im Theater Görlitz einen Festgottesdienst, der via Satellit in die Gebietskirchen Sachsen/Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie nach Polen übertragen wurde. Rund 700 Glaubensgeschwister vorwiegend aus dem Kirchenbezirk Bautzen waren vor Ort versammelt.

Textwort: Matthäus 17, aus 20:

"Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein."

Kerngedanken aus dem Dienen des Stammapostels:

Zu Beginn des Gottesdienstes tröstete der Stammapostel alle die, die angefochten sind, mit den Worten des Propheten Jesaja: "Auch das kommt her vom Herrn Zebaoth; sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus" (Jesaja 28,29). Alles, was wir zu durchleben haben, alle Anfechtungen und Prüfungen, Sorgen und Nöte sind vom Herrn zugelassen. Achten wir auf seinen wunderbaren Rat und tragen die Gewissheit in uns, dass er es zuletzt herrlich hinausführt!

Das Textwort steht im Zusammenhang mit der Heilung eines mondsüchtigen Knaben durch den Herrn. Die Jünger hatten zuvor vergebens versucht, diesem Jungen zu helfen. Als Grund für ihren Misserfolg nannte der Herr ihren Kleinglauben.

Ein Senfkorn ist kein Sandkorn; ein Senfkorn hat Leben in sich! Aus einem Senfkorn entwickelt sich in kürzester Zeit eine stattliche Pflanze. Entscheidend ist also, einen lebendigen Glauben zu haben und keinen Traditionsglauben. Der Hinweis, dass man dann einen Berg versetzen kann, ist wohl sprichwörtlich zu verstehen. Ein lebendiger Glaube sprengt alle Grenzen!

Unser Glaube ist lebendig, wenn er praktiziert wird und unser Leben prägt.
Beispiele aus der Heiligen Schrift für einen lebendigen Glauben:

  • Der Herr forderte etliche Männer, die dem Fischerhandwerk nachgingen, auf, ihm nachzufolgen. Alsbald verließen sie ihre Netze ... - Ein lebendiger Glaube nimmt das Wort an und folgt nach.
  • Der Herr fragte seine Jünger, nachdem etliche von ihm gegangen waren, ob sie ihn auch verlassen wollten. Daraufhin Petrus: Wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. - Mit einem lebendigen Glauben bleibt man beim Herrn, auch wenn man nicht alles versteht.
  • Petrus und weitere Fischer hatten die ganze Nacht vergeblich versucht, Fische zu fangen. Auf den Rat des Herrn, es noch einmal zu versuchen, hat Petrus geantwortet: Auf dein Wort hin will ich es tun. - Der lebendige Glaube setzt sich sogar über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse hinweg.

Aus dem lebendigen Glauben kommt auch

  • eine lebendige Hoffnung,
  • die Bereitschaft, um den Segen Gottes zu kämpfen,
  • die Bereitschaft, dem Herrn zu dienen,
  • das Bedürfnis, auch andere Menschen mit dem Wort Gottes bekannt zu machen.

Zum Kurzbericht
mit Fotoserie


Gottesdienst im Theater Görlitz


Stammapostel Wilhelm Leber


Apostel Günter Eckhardt


Apostel Rudolf Kainz


Apostel Klaus D. König