Feierstunde zum 100. Todestag von Stammapostel Krebs

Zum 100. Todestag von Stammapostel Friedrich Krebs legte Bezirksapostel Wilfried Klingler an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof in Braunschweig einen Kranz nieder. Am Abend versammelten sich ca. 300 Glaubensgeschwister aus Braunschweig und Umgebung in der Kirche Braunschweig-West zu einer Feierstunde.

Am 20. Januar 2005 jährte sich zum 100. Mal der Tag des Heimgangs von Stammapostel Friedrich Krebs. Aus diesem Anlass trafen sich Bezirksapostel Wilfried Klingler, Apostel Edmund Stegmaier, Bischof Rainer Knigge und der Bezirksälteste Jürgen Friedemann auf dem Hauptfriedhof in Braunschweig, um am Grab des Stammapostels einen Kranz niederzulegen und dabei eines Gottesknechtes zu gedenken, der in den Anfangsjahren die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche entscheidend geprägt hat.

Trotz Sturm, Regen und Hagelschauern war es möglich, einige Augenblicke am Grab des Stammapostels zu verweilen, das von Braunschweiger Geschwistern liebevoll gepflegt wird. Dabei gingen die Gedanken zurück in die Zeit, als Braunschweig der Mittelpunkt der neuapostolischen Welt war und von hier aus zahlreiche Gemeinden in Westeuropa gegründet wurden.

Am Abend des gleichen Tages versammelten sich ca. 300 Geschwister aus Braunschweig und Umgebung in der Kirche Braunschweig-West zu einer Feierstunde. Der Ort des Zusammenseins hat einen besonderen Bezug zum Wirken des Stammapostels Krebs. In seiner Amtszeit war hier die erste eigene Kirche entstanden. Hier hielt er auch seine letzten beiden Gottesdienste.

Bezirksapostel Klingler legte dem Zusammensein das Wort aus Hebräer 13,7 zugrunde:

Gedenket an eure Lehrer!

Neben dem geschichtlichen Rückblick stand im Mittelpunkt seiner Ausführungen die Frage:

Was hat das Vorbild des Stammapostels Krebs uns heute zu sagen?

Die besondere Prägung des Gottesmannes zu seiner Zeit war:

  • unerschütterliches Gottvertrauen
  • außergewöhnliches Sendungsbewusstsein
  • Streben nach Einssein
  • Wirken in Wahrheit und Liebe

Auch in der Gegenwart sorgt Gott dafür, dass keine Generation ohne lebende Vorbilder ist. Im Glauben wird jeder zum Vorbild, der sich am Urbild "Christus" ausrichtet. Dann entstehen Impulse innerhalb und außerhalb der Gemeinden.

Denkt an alles!
Vergesst mir ja keine Seele!

Mit diesen Worten schloss Friedrich Krebs sein Wirken auf dieser Erde. Es war zugleich die aktuelle Botschaft des Bezirksapostels an die versammelten Gemeinden.

Die Stunde klang mit dem Chorlied "Der Herr ist mein Licht" aus. Dieses Lied hatte Stammapostel Krebs sich oft als "sein Lied" gewünscht, wenn er in der Braunschweiger Gemeinde diente. Wie damals erhob sich auch in dieser Feierstunde die ganze Gemeinde, als der Refrain angestimmt wurde:

... dass ich mög' bleiben im Hause des Herrn immerdar!

J. K.

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