Bezirksapostel Schumacher in Glückstadt am 21.02.2010

Im festlich geschmückten Saal des „Theaters Am Neuendeich“ versammelten sich Geschwister aus den Gemeinden Hohenlockstedt, Horst, Itzehoe, Marne und Glückstadt zu einem Gottesdienst mit unserem Bezirksapostel Karlheinz Schumacher. Musikalische Darbietungen, vorgetragen vom Orgelspieler, einem Männer- und einem gemischten Chor, sorgten vor dem Gottesdienst für eine festliche Stimmung.
Die Gemeinde sang zu Beginn des Gottesdienstes das Lied 404 „Wie wird uns sein“. In Begleitung des Bezirksapostels waren u.a. Apostel Drave, die Bezirksämter und die Vorsteher aus dem Ältestenbezirk Elmshorn.
Zu Beginn des Gottesdienstes verlas unser Bezirksapostel das Bibelwort: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann ….“ aus Matthäus 10, Vers 28.
Der Bezirksapostel zitierte zunächst ein Wort des Herrn Jesu aus Matthäus 16, Vers 15: „Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“ Er leitete für die jetzige Zeit die Fragen ab: Wie siehst Du den Apostel? Ist der Vorsteher der Chef der Gemeinde? Ist der Jugendbeauftrage der Animateur? Oder sind die Amtsträger Werkzeuge des Herrn und Segensträger, die die Liebe in die Gemeinde tragen? Nicht was Andere meinen, sondern was wir sehen und fühlen ist wichtig. Betrachten wir die Segensträger und unseren Nächsten stets mit den Augen der Liebe.
Danach stellte unser Bezirksapostel den Wert des Gottesdienstes heraus, in dem unsere Seelen gesegnet werden können. Gottes Segen vermittelt Zuversicht und Freude. Die Seelen erhalten den Frieden des Allerhöchsten, den der Bezirksapostel den Geschwistern kraft seines Amtes übermittelte.
Gott möchte durch die Arbeit des Heiligen Geistes in den Seelen einen Aufbau gestalten, der zur Vollendung des Werkes Gottes und zur Heimholung der Braut führt. Allerdings sei festzustellen, dass er durch ein unbedachtes Wort oder eine böse Tat manches Aufgebaute schnell zerstört werden kann.


Seien wir also auf der Hut:


Schon bei Adam und Eva im Paradies kam der Gedanke auf: Sollte Gott das wohl so gesagt haben? Satan zerstörte das Vertrauen der ersten Menschen in Gott. So geht Satan auch heute vor. Er möchte unser Vertrauen in Gottes Führung und Hilfe zerstören.
Zur Zeit eines Noah drehte sich alles um das irdische Leben. Die Menschen wollten sich vom Geist Gottes nichts mehr sagen lassen. Das war ebenfalls das Werk Satans. Das enge Verhältnis zwischen Gott und den Menschen war nachhaltig zerstört.

Auch in unserer Zeit besteht die Gefahr, dass das Irdische überhand nimmt. Das Bleibende und Ewige wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
Zur Zeit des Mose stellten Korach und die Israeliten, die sich zu diesem hielten, die Frage: Redet Gott allein durch Mose? Ihr Vertrauen in Mose als den von Gott gegebenen Führer war zerstört.
Wir wollen uns heute nicht das Vertrauen in die von Gott gesandten Boten nehmen lassen, auch wenn manche menschlichen Unvollkommenheiten vorhanden sind.
Der Herr Jesus sprach von dem ungetreuen Knecht, der in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht. Bei einer solchen Einstellung hat Satan etwas zerstört, nämlich die Sehnsucht nach dem Tag des Herrn.
Wir wollen uns nicht das Verlangen und den Glauben an die nahe Wiederkunft unseres Herrn nehmen lassen.
Aus dem Bibelwort gehen wichtige Grundsätze für das ewige Leben hervor. Liegt die Gewichtung unserer Lebensgestaltung bei den materiellen Gütern oder steht bei uns das Streben nach dem ewigen Leben im Vordergrund? Jeder möge stets das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Herrn und die Vorbereitung auf dieses Dasein im Auge haben.
Apostel Drave unterstrich den hohen Wert des Gottesdienstes und der persönlichen Zwiesprache mit Gott. Dies sei „bahnbrechend“. Er erinnerte an den Aufruf des Stammapostels, darin Beharrlichkeit zu beweisen.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahles führte der Bezirksapostel an, dass auch ihm die Zukunft verschlossen sei. Aber eines wisse er: Jesus wird wiederkommen und die Seinen zu sich holen.
Zur Feier des Heiligen Abendmahles sang die Gemeinde das Lied 296. Der Übersetzer des aus dem englischen Sprachraum stammenden Liedes, Heinrich Rickers, war ein Bauernsohn aus Glückstadt. Diesen Gedanken vertiefte der Bezirksapostel., als das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen gereicht wurde.
Zudem erlebte die Gemeinde die Versiegelung eines Kindes, eine Inruhesetzung eines bewährten Priesters und die Ordination eines Diakonen.