„Freue mich auf jede Begegnung“
Wort zum Monat von Bezirksapostel Krause

Liebe Glaubensgeschwister,

nun ist unser neuer Bezirksapostelbereich Nord- und Ostdeutschland gegründet. Gerade in einem solchen Fusionsprozess ist der Hinweis unseres Stammapostels, „Wir alle sind gefordert, jeder einzelne in seiner Gemeinde“, mehr als zutreffend. Natürlich möchte ich meinen Teil als Bezirksapostel dazu beitragen.

Ich bin mir aber darüber im Klaren, und dies in engster Verbindung mit allen Aposteln unseres Bereichs, dass wir alleine diese große Arbeit nicht schaffen können. Wie segensreich ist der Hinweis unseres Stammapostels, uns gegenseitig aufzubauen, zu trösten und manchmal auch zu tragen. Unsere dankbare Stimmung soll dabei Grundton unseres Herzens sein.

Wir leben in einer Welt voller Veränderungen. Gerade unser kirchliches Leben, so wünschen wir es jedenfalls, sollte dabei möglichst konstant bleiben. Es bleibt aber nicht aus, dass es auch in der Kirche Christi Veränderungen geben muss. Manche Lehraussagen wurden geschärft und, wie wir es jetzt alle feststellen: auch auf organisatorischem Gebiet gibt es Änderungen.

Was auf lokaler Ebene durch Gemeindezusammenlegungen von euch schon er- und durchlebt wurde, haben wir nun auch auf der Ebene der Bezirksapostelbereiche erlebt. Ich verspreche euch, euch mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Liebe zu dienen. Lasst uns doch bitte zusammenwachsen! Das kann nur durch die Liebe Christi geschehen.

Ich freue mich auf jede Begegnung mit euch und bin dankbar, für so viele Glaubensgeschwister da sein zu können. Wir werden uns in der Liebe gegenseitig tragen. Selbstverständlich wird unser Handeln immer Stückwerk bleiben. „Die Liebe aber erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ (1. Korinther 13,7). Letztlich wird das Stückwerk aufhören, wenn das Vollkommene erscheint (vgl. 13,10).

Ganz besonders hat mich anlässlich meiner Beauftragung folgender Satz unseres Stammapostels berührt: „Der Herr ist mit euch, ihr werdet Großes erleben und weiterhin satt werden.“ In diesem Sinn dürfen wir erwartungsfroh in die Zukunft blicken. Dabei wollen wir uns gegenseitig unterstützen, damit jeder von uns das Glaubensziel erreichen kann.

In herzlicher Verbindung grüße ich euch,

euer Rüdiger Krause

 

(Ein Auszug aus dem Wort zum Monat für die Gemeindebriefe Juli 2016.)