Apostel Rolf Wosnitzka zum
Gottesdienst für Senioren in Aue

Der letzte Gottesdienst für Senioren im Bezirk Aue lag schon längere Zeit zurück. Gerade deshalb war die Vorfreude darüber groß, dass Apostel Wosnitzka seinen Besuch für Sonntag den 19. Februar 2017 angekündigt hatte.

Dem Gottesdienst am Nachmittag legte der Apostel das Bibelwort aus Psalm 71,18 zu Grunde: "Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen."

Gleich zu Beginn seiner Predigt freute sich Apostel Wosnitzka über den gemeinsamen Gottesdienst. Er stehe vor einer Gemeinde, die viel Gottesfurcht und Gotterleben ausdrückt. Die Senioren seien eine feste Größe in den Kirchengemeinden - es sind Menschen mit großer Lebenserfahrung und Christen mit großer Glaubenserfahrung. Sie haben den Weg gelegt, den wir heute gehen dürfen. Selbst in schwierigen Zeiten wurde der Glaube an Gott nicht nur behalten, sondern auch noch vorgelebt. So sind Gemeinden entstanden, in denen der Glaube praktiziert wird und lebendig ist. Leid bleibt dem Einzelnen nicht erspart, aber durch das gemeinsame Tragen verliert es seine Unbezwingbarkeit. Im Zurückschauen gibt es viel Schönes, das schwingt in der Seele, das behält man. Das Andere gerät in Vergessenheit. 

Eine Aufgabe

Apostel Wosnitzka gab den Gottesdienstbesuchern aber auch eine Aufgabe mit auf den Weg: Von den Lebens- und Glaubenserfahrungen glaubhaft abzugeben. Besonders warb der Apostel darum, Verständnis für die Jugendlichen zu haben und ihnen Glaubenserfahrung weiterzugeben. "Heute sind die Anfechtungen und Versuchungen viel größer als früher. Die Gesellschaft erwartet Persönlichkeiten, die sich immer behaupten können und müssen", so der Apostel. Auch wenn manches im Wandel ist und manche Veränderungen akzeptiert werden müssen, die Hauptsache ist die Hauptsache geblieben. "Wir warten auf die Wiederkunft Jesu Christi und freuen uns auf die Verheißung der ewigen Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott. Die Hauptsache hat sich nicht geändert, das Apostelamt bereitet uns darauf vor, daran glauben wir fest!" beendete Apostel Wosnitzka seine Predigt.

Nach dem Gottesdienst nahm sich Apostel Wosnitzka noch reichlich Zeit für persönliche Gespräche mit den Glaubensgeschwistern. Manch fester Händedruck und liebevolle Umarmungen haben nicht nur dem Apostel sichtlich wohlgetan.