Angst!

Dieses Thema war die Grundlage des Bezirkskindergottesdienstes in Magdeburg-Neustadt.

Als Bibelwort diente die Geschichte aus Markus 4, 35-41 wie Jesus mit den Jüngern über den See fährt und plötzlich ein großer Sturm losbricht. Jesus schlief im Boot. Die Jünger hatten große Angst und weckten ihn. Jesus stand auf und befahl dem Sturm: „Schweig und verstumme“. Der Wind legte sich und eine große Stille trat ein. Zu den Jüngern spricht Jesus: „Warum seid ihr so furchtsam? Ich war doch bei euch. Habt ihr denn noch keinen Glauben?“

Schon im Vorfeld hatten die Kinder den Altar liebevoll mit Windrädern, vielen kleinen Booten und Rettungsringen geschmückt. Sogar ein selbstgebautes Floss war vorhanden. Alles Dinge die mit Wasser und Wind zu tun haben.

Zu Beginn fragte der Bezirksevangelist Wieneke die Kinder, wovor sie denn Angst haben. Vor dem dunklen Keller, vor dem finsteren Wald, vor großen Hunden…

Von den Kindern wurden ganz unterschiedliche Dinge genannt, wovor sie Angst haben. Die meiste Angst gab es vor Spinnen, aber auch vor Klassenarbeiten und dem Tod hatten die Kinder Angst.

Der Bezirksevangelist ging noch einmal auf das Bibelwort ein. Die Jünger hatten große Angst zu ertrinken. In dieser Not erkannten sie aber, dass hier nur Jesus helfen kann. So ist es auch in unserem täglichen Leben. Jesus hilft wenn wir uns an ihn wenden! Wir müssen keine Angst haben!

Nach dem Dienen des Bezirksevangelisten nahm eine Schwester die Kinder mit auf eine gesprochene Traumreise. Alle schlossen die Augen und unter Begleitung sanfter Musik sollten sich die Kinder vorstellen, wie sie auf ein Boot geführt wurden. Das Boot legte ab und man merkte wie das Boot langsam schaukelte. Nach einiger Zeit schaukelte das Boot immer mehr. Hilfe, man bekam Angst! Aber halt, Jesus war im Boot. Wir können seine Hand ergreifen. Dort sind wir in Sicherheit. Jesus beschützt uns. Und sofort verspürten wir wie sich der Sturm legte und das Boot nicht mehr schaukelte und alle wieder sicher ans Ufer kamen.

Zum Schluss des Gottesdienstes wurden dann noch die diesjährigen Konfirmanden aus dem Kinderkreis mit einem Geschenk verabschiedet.