Seminar zum Thema Vorsorge

Bischof Rainer Knigge lud die Hörgeschädigten und deren Betreuer aus Niedersachsen zu einem Seminar zum Thema "Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung" in die Kirche Hildesheim ein.

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sind Themen, denen sich jeder stellen sollte. Durch Unfall, Krankheit oder Alter kann man schnell in eine Lage kommen, in der wichtige Angelegenheiten des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich geregelt werden können.

Aus diesen Überlegungen heraus hatte Bischof Rainer Knigge hörgeschädigte Glaubensgeschwister und Gäste aus Niedersachsen für Samstag, 1. Juli 2006 zu einem Seminar zum Thema "Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung" in die Kirche Hildesheim eingeladen. Trotz der hochsommerlichen Temperatur konnten insgesamt 24 Teilnehmer begrüßt werden, darunter sieben Hörgeschädigte. Auch zwei Betreuerinnen aus der Hörgeschädigten-Gemeinde in Nordrhein-Westfalen waren nach Hildesheim gekommen.

Diakon Friedhelm Skibba hielt in Lautsprache mit lautsprachbegleitenden Gebärden ein zweistündiges Referat über die verschiedenen Vorsorgemaßnahmen. Dieses Referat hatte Evangelist Toni Boubenicek aus der Gemeinde Hannover-Herrenhausen vor einiger Zeit ausgearbeitet und interessierten Geschwistern und Gästen aus dem Bezirk Hannover-West vorgetragen.

Zum Ende des Seminars stimmte Bischof Knigge die Teilnehmer auf den bevorstehenden Gottesdienst für Entschlafene ein.

Nach dem Seminar wurde gegrillt. Bei kühlen Getränken, selbst zubereiteten Salaten und Gesprächen klang der Seminartag gemütlich aus.

F.Ski.

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