Festgottesdienst im Bremer Congress Centrum

Am Sonntag, den 14. März 2010 besuchte Stammapostel Leber die Geschwister in Bremen. Im Bremer Congress Centrum hatten sich ca. 1700 Geschwister versammelt, um dem Festgottesdienst beizuwohnen. In Begleitung des Stammapostels befanden sich neben den Aposteln und Bischöfen aus Norddeutschland Apostel Bott aus Süddeutschland, Apostel Wosnitzka aus Thüringen und Apostel Chowdhury aus Nordrhein-Westfalen.


Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Wort aus Titus 3, 14: „Lass aber auch die Unseren lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo sie nötig sind, damit sie kein fruchtloses Leben führen.“

Als Eingangslied wurde Nr. 333 „Alles meinem Gott zu Ehren“ gesungen.

Zu Beginn seiner Predigt wies der Stammapostel auf die Veränderungen der letzten Jahrzehnte hin. Manche Schwierigkeiten tun sich auf, die zum Nachdenken Veranlassung geben. Darauf wies auch Paulus schon in seinem Brief an Timotheus hin (1.Timotheus 4,1 und 2.Timotheus 3,1). Die Zustände der heutigen Zeit sollen uns nicht befremden, sondern uns auch ein Hinweis dafür sein, dass das Kommen des Herrn unaufhaltsam näher rückt.
Als besonderes Trostwort gab der Stammapostel ein Wort aus Jesaja 66, aus 2 mit auf den Weg: „Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort.“

Ein Jeder möge durch Gottes Geist angerührt werden und „erzittern“, um sein persönliches Gotterleben zu erfahren.

Auf das Textwort eingehend, legte Stammapostel Leber den Schwerpunkt auf „die guten Werke“. Dies sind Werke, die in Harmonie und Einklang mit dem göttlichen Willen stehen und aus dem Glauben heraus täglich und immer wieder getan werden.

Als Beispiele führte er die Werke eines Simeon an, der täglich in den Tempel ging und außerordentliche Geduld bewies, des Hauptmanns, der im starken Glauben für seinen Knecht bat, und der Sünderin, die ihre Liebe und Zuwendung zum Herrn bewies.

Die Werke des Glaubens sollen auch für andere erkennbar sein. Dies zeigt sich z.B. in
- der Fürbitte für andere
- der gelassenen Reaktion in besonderen Situationen
- der Bewahrung des Friedens, auch wenn man Unrecht erfährt
- der Pflege der Gemeinschaft besonders für die am Rande Stehenden
- der Mithilfe für das Wohl der Gemeinschaft
- dem Verzicht um des Glaubens willen.

Wenn solche Werke des Glaubens sichtbar werden, führen wir kein fruchtloses Leben, wie im Textwort beschrieben, und das Wohlgefallen des Herrn ruht auf uns.

Apostel Bott, Apostel Wosnitzka und Apostel Chowdhury ergänzten das Dienen des Stammapostels.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, auch für die Entschlafenen, beendete der Stammapostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch einen hervorragenden gemischten Chor, der speziell für diesen Gottesdienst gebildet worden war. Vor dem Gottesdienst stimmte ein Celloensemble mit gefühlvollen Vorträgen auf den Gottesdienst ein.

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