Jahresbericht 2019
steht zum Download
zur Verfügung

Der Jahresbericht 2019 der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland steht ab sofort zum Download zur Verfügung und gibt einen Eindruck über die vielfältigen, meist ehrenamtlich durchgeführten Arbeiten und Projekte. Gleichzeitig bietet er einen Überblick über die finanziellen Einnahmen und Ausgaben der Gebietskirche.

Auch in diesem Jahr bilden die freiwilligen Zuwendungen aus den Reihen der Kirchenmitglieder den überwiegenden Teil der Einnahmen im Jahr 2019.

Einnahmen und Ausgaben

Die Zuwendungen aus Opfern und Spenden lagen im Jahr 2019 bei 19.752 TEUR und damit 385 TEUR unter Vorjahresniveau. Die Liegenschaftserträge sind im Vergleich zum Vorjahr durch vorübergehenden Leerstand bedingt um 52 TEUR auf 1.321 TEUR gesunken, ebenso die Summe der sonstigen Erträge im Wesentlichen durch einen geringeren Abverkauf profanierter Liegenschaften um 1.308 TEUR auf 2.275 TEUR. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber 2018 um 189 TEUR auf 843 TEUR vermindert.

TEUR 5.309 (Vorjahr: TEUR 5.054) gab die Kirche Nord- und Ostdeutschland im Jahr 2019 für Liegenschaftsaufwendungen aus. Diese entfallen mit TEUR 2.714 auf Betriebskosten (Vorjahr: TEUR 2.636), davon mit 49% (Vorjahr: 52%) auf Energiekosten.

Die Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen beliefen sich im Jahr 2019 TEUR 2.042 (Vorjahr: TEUR 1.857). Für Miet- und Pachtaufwendungen fielen im Geschäftsjahr 2019 TEUR 553 an (Vorjahr 560), davon mit TEUR 503 (Vorjahr 492) für die dauerhafte Anmietung von Räumlichkeiten zur Durchführung von Gottesdiensten.

50 Baumaßnahmen

Im Jahr 2019 bearbeitete die Bauabteilung der Neuapostolischen Kirche in Nord- und Ostdeutschland insgesamt über 50 Baumaßnahmen. Eine Auswahl an Bauprojekten wird im Jahresbericht vorgestellt: Gestartet wurde die bauseitige Realisierung in den Kirchenneubauprojekten Neubrandenburg, Pinneberg und Löbau. Die Weiterführung der Baumaßnahmen erfolgte in Auerbach, Dresden, Wilhelmshaven und Doosthof (Anbau).

Die Anträge behördlicher Genehmigung konnten für die Bauprojekte Delmenhorst, Hildesheim, Lübeck, Celle, Bad Segeberg, Hannover-List, Jever, Taucha und Norderney gestartet werden.

Wohnungsbauprojekte an den Orten Hamburg-Billstedt, Hamburg-Wandsbek, Hamburg-Fuhlsbüttel, Hamburg-Stellingen und Hamburg-Iserbrook wurden weiterentwickelt. Ziel dieser Projekte ist eine mittel- und langfristige Teilkompensation der rückgängigen Opfereinnahmen.

Zu- und Abgänge

2019 wurden insgesamt 401 Personen versiegelt und sind somit Mitglieder der Neuapostolischen Kirche. Verstorben sind 1.120 neuapostolische Christen. Weiter waren in der Gebietskirche 192 mehr Wegzüge als Zuzüge zu verzeichnen, ein Rückgang der Mitgliederzahl von 1,17 Prozent.

Insgesamt verzeichnete die Kirche in Nord- und Ostdeutschland 83.933 Mitglieder und 7.564 Mitglieder in den betreuten Bereichen Estland, Finnland, Grönland, Island, Polen, Skandinavien, United Kingdom und Irland sowie Isle of Man. In Nord- und Ostdeutschland waren 4.062 Amtsträger in insgesamt 400 Gemeinden aktiv. In den betreuten Ländern kümmerten sich 227 Amtsträger um 85 Gemeinden.

Besondere Ereignisse und Aktivitäten

Neben statistischen Mitglieds- und Finanzinformationen bietet der Bericht einen Überblick zu besonderen Ereignissen und Aktivitäten in der Gebietskirche im Jahr 2019. Besonders hervorzuheben ist das Pfingstfest am 9. Juni 2019. Rund 100 Länder auf allen Kontinenten waren auf Empfang während des Gottesdienstes aus Goslar mit Stammapostel Jean-Luc Schneider.

Weitere vier Mal besuchte der Stammapostel den Arbeitsbereich von Bezirksapostel Rüdiger Krause: in Dessau, Norderstedt, Stade und Stockholm (Schweden).

Förderungen und Weiterentwicklungen

In der Neuapostolischen Kirche ist Musik ein wichtiger Bestandteil des kirchlichen Lebens. Insbesondere die Förderung der Orgelmusik und in den Orgelbau wurde auch im Jahr 2019 konsequent fortgesetzt. Zu begleiten waren die Orgelprojekte in Wilhelmshaven, Stade, Hildesheim (Orgelerweiterung) und Pinneberg.

Auch in anderen Bereichen gab es Neuerungen: Die Abteilung „Fortbildung Amtsträger“ erweiterte das Angebot für Fortbildungen und theologische Seminare um sogenannte Abrufveranstaltungen: Kirchenbezirke oder Gemeinden haben die Möglichkeit, eigene Seminare bedarfsorientiert „abzurufen“.

Unter dem Titel „Gewaltprävention - Sexueller Missbrauch von Kindern“ unterwies Peter Döscher, Leiter des Instituts für Gewaltprävention aus der Stadt Geestland, in mehreren Workshops im Jahr 2019, Eltern und Lehrkräfte, was sie zur Gewaltprävention beitragen können.

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