Bezirksjugendgottesdienst mit Apostel Falk

Höre, wer dich ruft und antworte: HIER BIN ICH.

Am Mittwoch, den 18.04.2018 kam der Apostel nach Norderstedt und diente den Jugendlichen und der Gemeinde mit dem Textwort 2. Mose, Kapitel 3, Vers 4

Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst und zur Einstimmung auf das Textwort wurde den Anwesenden aus der Bibel folgende Verse vorgelesen : 2. Mose, Kap. 3, Verse 1-5.

Moses Berufung
Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb.
Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, daß der Busch mit Feuer brannte und ward doch nicht verzehrt und sprach: Ich will dahin und beschauen dies große Gesicht, warum der Busch nicht verbrennt.
Da aber der HERR sah, daß er hinging, zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.
Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land!

Danach sang der Chor bestehend aus Jugendlichen und Geschwistern aus der Gemeinde das Mappenlied Nr. 388 “Ich, der Herr von Erd und All“

Der Apostel wies darauf hin, dass wir ein Ziel haben und uns gegenseitig brauchen und verstehen.

Es kann zu einer Spaltung kommen zwischen älteren und jüngeren Geschwistern in der Gemeinde.

Damit das nicht passiert, ist es gut, wenn man gemeinsam etwas erlebt. Jeder Gottesdienst kann ein Abenteuer sein. Stehen wir zu unserer Erwählung.

Der aktuelle Leitfaden für den Gottesdienst hatte für diesen Abend das Textwort geliefert.

Dabei hat sich der Apostel an die Worte vom Stammapostel erinnert. Im Oster-Gottesdienst hat dieser von der “zeitgemäßen Sprache“ gepredigt. Mose ist für uns nicht zeitgemäß, aber Gott findet neue, nie da gewesene Wegen, um Menschen zeitgemäß anzusprechen.

Moses Auftrag war klar: Führe das Volk Israel!

Sein Lebenslauf war aber alles andere als gradlinig. Als Sklavenkind wuchs er bei der Tochter des Pharaos auf. Er hatte eine hohe Stellung im Palast mit Chance auf eine gute Karriere. Moses beging einen Mord, was ihn zur Flucht antrieb. Danach heiratete er und kümmerte sich um die Schafe seines Schwiegervaters.

Nachdem Gott ihn erwählte und auf seine Aufgabe hinwies, begann Mose zu zweifeln und Gott auszufragen. Gott konnte ihm alle seine Fragen beantworten. Nach diesem “Kampf“ hat Mose den Auftrag schließlich angenommen. Er konnte auch spüren, dass Gott hilft (z.B. bei den Plagen).

Der Apostel übertrug das Bild vom brennenden Busch auf uns und fragte: WOFÜR BRENNST DU?

Auch im Lied wurde ein Dialog geschildert: ICH BIN HIER. MEINST DU MICH, HERR?
Ja, er meint DICH! – Jeden einzelnen, der hier sitzt. Das ist doch ein Geschenk, das ist Gnade.

Eine Erwählung für eine fast unmögliche Aufgabe. Wir sollen die Gotteskindschaft nicht für eine exklusive Sache halten, sondern als Aufgabe ansehen.

Nun noch einmal zu der Frage: Wenn er ruft, sagst du dann: HIER BIN ICH! ?

  • GOTT, WAS WILLST DU VON MIR?
  • SOLL ICH ETWAS TUN FÜR DICH? EINEN GÖTTLICHEN AUFTRAG AUSFÜHREN?
  • WELCHE BESONDEREN FÄHIGKEITEN HABE ICH? BIN ICH EIN REDNER?

Gott sagt uns auch heute: Ich liebe dich, mein Kind!
Sei bereit etwas zu tun, verkündige die frohe Freudenbotschaft - das Evangelium.

In Gottes Plan hat jeder Platz. Ich vertraue dir meine Schöpfung an, gebe dir Hilfe und Orientierung – immer & überall. Bitte lass dich auf mich ein.
Du wirst sehen, Gott prägt dich in deinem Wesen.
WILLST DU DEIN LEBEN SO GESTALTEN?

Der Apostel hatte uns dann noch ein paar Gedankenanstöße mitgegeben.

- Als überzeugte Christen sollten wir Gewalt und Krieg nicht unterstützen.

- Heutzutage treffen schon junge Menschen ihre Entscheidungen selbst. (Bsp. Berufswahl, Entscheidungen über ihren Körper und Investitionen).

- Auf dem Weg zum Ewigen Leben sollten die Entscheidungen mit Gott und gerne getroffen werden.

- Wir können echt, authentisch, erlebbar zeigen, dass JESUS LEBT.

- Hilfreich ist ein Blick in die Zukunft, nicht zurück. Hellwach, mit einem Gespür für Gott. Der Heilige Geist gibt Orientierung, höre auf ihn.

In dem Lied hieß es weiter, dass man ein Hüter seines Nächsten sein soll. Das Feuer soll ansteckend sein. Der Busch brennt, aber VERBRENNT NICHT. Das war eine gute Überleitung für den Wechsel am Altar. Bezirksältester Reddig kam aus dem Urlaub im (feurigen) Andalusien.

Nach dem bekannten Lied der Sänger: Der Heiland sorgt für dich, diente der Bezirksälteste Reddig mit.
Er stellte gleich klar: ICH BIN NICHT FEURIG, ABER ICH LASSE MICH GERNE VON ANDEREN ANSTECKEN.
Dann sprach er besonders die jungen Jugendlichen an und fragte in die Runde, wer schon mal verliebt gewesen und für jmd. gebrannt hat?
Auch er bemerkte: Gott hat uns lieb. Man kann in der Kirche Erlebnisse mit ihm haben.

Er wünschte der Gemeinde Gott-Erlebnisse, die sie brennen lassen.

Der Gemeindechor mit Jugendlichen sang das Lied “Aus Gnaden erwählt“

Danach diente der Vorsteher Renz und machte deutlich: DER HERR KOMMT BALD!

Es gibt viele Stimmen im Alltag, die schmeicheln, besonders loben und Komplimente machen.
Man soll aber auf der Hut sein. Meint der Redner mich oder bin ich ein Werkzeug für sein Ego?

Nach dem Gottesdienst gab es für den langjährigen Bezirksjugendleiter Björn Renz aus dem Kreis der Jugend einen Präsentkorb als Geste des Dankes für seine Tätigkeit für die Bezirksjugend.