Bezirksjugendgottesdienst mit Apostel Otten

Gott steht zu seinen Versprechungen !

Die Jugend unseres Bezirkes feierte am 23.05.2018 den Mittwochabendgottesdienst mit Apostel Otten aus Nordrheinwestfalen in Eimsbüttel.

Grundlage des Gottesdienstes war das Wort aus Galater 6, 15-16 „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur. Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten – Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes.“

Der Jugendchor stimmte den Gottesdienst mit dem Stück „Heilig, heilig, heilig“ ein.

Apostel Otten predigte, dass alles, was Gott zugesagt hat sich auch erfüllt hat.
Die Dinge wandeln sich im Laufe der Zeit, so gab es damals vor 100 Jahren, einen Kaiser und die Weimarer Republik. Alles, was vom Menschen gemacht wird, vergeht. Das, was bleibt, ist die Zusage Gottes. Verlässlich ist nur ER! Auf das Evangelium und die Zusage Gottes können wir bauen.

Bezugnehmend zum Textwort, führte Apostel Otten aus, dass Beschneidung, ein äußeres Merkmal, nicht entscheidend vor Gott ist. Die neue Kreatur zählt vor Gott. Weiter heißt es im Galater „und alle, die sich nach diesem Maßstab richten“. Das Wort Maßstab wird ein einziges Mal in der Bibel erwähnt. Nach welchem Maßstab leben wir? Ist es der Wohlstand, der Beruf, der Mainstream, der Nachbar? Das Evangelium Jesus Christus ist unser Maßstab. Ist das in unserem Leben und Verhalten erkennbar? Maßstäbe können sich im Laufe des Lebens verschieben. Jesus ist ein Vorbild für uns. Richten wir uns nach ihm aus. Er hat eine absolute Konsequenz im Heilighalten des Tempels bewahrt. Gottes Haus ist kein Drive Through. Wir haben die Gabe des heiligen Geistes bekommen. Nutzen wir diese, um die Dinge, die uns begegnen, einzuschätzen. Wir sollten das Göttliche heilig halten. Nehmen wir uns Zeit für das Wort Gottes, für das Heilige Abendmahl, Verständnis und Vergebung für den Nächsten.

Bischof Johanning zählte auch zu den Gästen in Eimsbüttel, da er an dem Mittwoch mit der Arbeitsgruppe für Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg tagte. Er predigte mit und benutze den Begriff, dass wir Menschen „Glaubenszwerge“ sind. Eifersucht und Neid sind keine Früchte des Geistes. Jesus ist das Urmeter für die Liebe. Wie sieht es aus mit deiner Geduld? Üben wir uns in Sanftmut, Langmut und Milde?

Evangelist Grossglauser aus der Schweiz, der auch Teil der Arbeitsgruppe ist, zitierte die Worte der Sänger „mach mein Wesen sanft und linde“. Das sollte der Anspruch sein, den wir haben. Welchen Maßstab legen wir bei anderen an? Oft haben wir für uns selbst mehr Verständnis. Wir sollten uns täglich nach dem Ziel des Glaubens ausrichten. Der Priester sprach vom Geodreieck als Maßstab, welches mit der Trinität verglichen werden könne. Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Priester Renz bereitete die Gemeinde auf das Gemeinschaftsmahl vor. Er sprach von einem Dinner, wenn wir jemanden kennenlernen, gemeinsam essen und uns Zeit nehmen, den anderen kennenzulernen. Beim Heiligen Abendmahl kannst du Jesus Christus besser kennen lernen und nimmst durch die Hostie ein Stück Jesus Christus auf.

Ein Kind empfing noch die Heilige Versiegelung durch Apostel Otten. Als Abschlusslied sang der Chor „Der Herr ist mein Licht.“