„Welcome“ – Jugendgottesdienst mit Apostel Falk in Hamburg-Borgfelde

Komm, und fühl dich eingeladen einfach DU zu sein

Am 14. Oktober fand an einem sehr sonnigen Herbsttag der Gottesdienst für die Jugend aus den Bezirken Hamburg, Lüneburg und Stade statt.

Der Gottesdienst wurde von Apostel Uli Falk gehalten und das Textwort ist in Matthäus 25; Vers 45 zu finden.

„Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.“

Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine Lesung gehalten mit dem Titel:

Sei willkommen!

Sei willkommen – wer auch immer du bist, wo auch immer du herkommst.
Sei willkommen – wie auch immer du denkst, was auch immer du fühlst.
Sei willkommen – was auch immer dich bewegt, wonach auch immer du suchen magst.
Sei willkommen – mit allem, was du bist.
Mit all dem was in dir ist, mit deinen Wünschen, deinen Ängsten. Mit all deinen Gefühlen und Gedanken.
Komm an und fühle dich eingeladen, einfach DU zu sein.

 

Nach dem Eingangsgebet von Apostel Falk, erhob sich die Gemeinde erneut zu einem ganz besonderen Gebet aus dem Jugendkreis, welches von drei Jugendlichen im Wechsel gebetet wurde.
Diese Fürbitte wurde für alle Anwesenden, aber auch nicht-Anwesenden gesprochen. Das Gebet enthielt sehr viel Dank, aber auch Bitte und Lobpreis unserem Gott gegenüber und schuf zu Beginn des Gottesdienstes eine besondere Atmosphäre.

Gemeinschaft ist von Gott erwünscht

Apostel Falk erläuterte, dass die Jugend eine besondere Gemeinschaft ist und auch hier die Erfahrung gemacht wird, dass es gut ist einander zu haben.
Gleichzeitig rief er dazu auf, niemanden auszuschließen, diesen Kreis für alle zu öffnen und Cliquenbildung zu vermeiden.
Damit sprach er aber nicht nur die Jugend an, sondern alle Anwesenden. Es gibt viele Kreise in unserer Kirche. Ob es die Gemeinde selbst ist oder der Seniorenkreis. „Öffnet die Kreise, denn keiner soll sich ausgeschlossen fühlen“ – so der Wunsch des Apostels.

Was sollen wir tun?

Diese Frage stellte der Apostel in seiner Predigt an alle Anwesenden.

Einige Verse vor dem verlesenen Textwort, so Apostel Falk, ist vom „Weltgericht“ die Rede. Hier wird beschrieben, wer das Reich Gottes ererben wird.
Wer Fremde aufnimmt und Hungrige speist. Wer Nackte kleidet und Kranke sowie Gefangene besucht, der wird das Reich Gottes ererben.

Mit großer Ernsthaftigkeit beschrieb der Apostel diejenigen, die „nackt“ sind. Damit ist nicht gemeint, dass jemand keine Kleidung besitzen würde, sondern dass er sich schämt oder ihm keine Wertschätzung gezeigt wird. Gerade in den sozialen Medien ist die Gefahr besonders groß, dass Personen beschämt, entwürdigt und erniedrigt werden. Apostel Falk rief die Jugend dazu auf, hier ganz besonders aufmerksam zu sein.

Erster Gedanke – dein Herz spricht – Mach es einfach!

Was haben heutzutage die Geschehnisse aus der Bibel mit mir zu tun?

Diese Frage stellte Priester Eisenblätter in seiner Co-Predigt.
Es steht so viel in diesem Buch der Bücher und wir hören ebenso viel in den Gottesdiensten, so der Priester.
Sein Rat an die Anwesenden lautet:

Lass dich fallen in das Wort im Gottesdienst, dem Wort aus der Bibel.
Wenn dein erster Gedanke ist, jemandem am Straßenrand einen Kaffee zu schenken, mach es, denn dein Herz spricht zu dir.

„Gott vergibt uns, wenn wir etwas nicht getan haben.“

Diese tröstende Aussage kam von Apostel Falk vor der Feier des Heiligen Abendmahls. Er machte sehr deutlich, dass es nicht gut ist, Dinge zu tun, nur weil der Apostel oder jemand anderes es gesagt hat.

Die Bereitschaft meiner Umwelt etwas Gutes tun zu wollen, sollte aus meinem Herzen kommen und nicht aus meinem Verstand - so Apostel Falk.

Nach dem Gottesdienst wurde die Gemeinschaft bei einem Imbiss und schönstem Wetter fortgesetzt. Diese Gelegenheit nutzten auch die zwei Botschafterinnen des Internationalen Jugendtags 2019 (IJT), Anna-Sophia und Anna-Maria. Sie sind zwei der insgesamt 18 jungen IJT-Botschafter, die als Mittler zwischen den Planern des Jugendtags und den Jugendlichen aktiv sind. Sie verkündeten die Neuigkeit, dass die Anmeldephase für den IJT nun begonnen hat und erklärten den Anmeldeprozess. Anschließend wurde vor dem Kirchengebäude noch ein großes Gruppenbild erstellt.