Friedenslicht von Bethlehem brennt nun auch in Bremen

Drei junge Pfadfinder aus Bremen, Jennifer Diekmann, Neele Sophie Schneider und Malte Steffens, haben am Mittwoch, dem 19. Dezember  der Gemeinde Bremen-Sebaldsbrück das symbolische Friedenslicht aus Bethlehem gebracht.

In einer kurzen Zeremonie zu Beginn des Gottesdienstes, die vom Gemeindechor umrahmt wurde, übergaben sie eine kleine Laterne an den Gemeindevorsteher. Die darin befindliche Kerze wurde im Aussendungs-Gottesdienst im Bremer Dom am Montagabend, 17. Dezember, entzündet. Die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem gibt es seit über dreißig Jahren. Initiiert wurde sie 1986 vom Österreichischen Fernsehen. Seit dem entzündet jedes Jahr ein Kind an der ewigen Flamme in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem ein Licht, das dann via Flugzeug nach Wien gebracht und verteilt wird. Vor 25 Jahren kam das Friedenslicht erstmals nach Deutschland. Um die Verbreitung des Friedenslichtes kümmern sich die Pfadfinder, so wie Jennifer Diekmann, die zusammen mit ihrer Familie zur Gemeinde Sebaldsbrück gehört. Mit der Aktion soll zum einen an den Friedensbringer Jesus Christus erinnert und zum Frieden aufgerufen werden, zum anderen sind damit auch Spendenaktionen verbunden. Das diesjährige Motto lautet „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Bis zum Weihnachtsgottesdienst soll das Friedenslicht brennen.

Im Bild: Jennifer Diekmann, Neele Sophie Schneider und Malte Steffens (v.l.) übergeben das Friedenslicht an den Vorsteher, Priester Werner Wick