Apostelgottesdienst in HH-Nord

Die Gemeinden Eimsbüttel und Hamburg-Nord waren am 20.3.2019 zusammengekommen, um gemeinsam mit Apostel Falk Gottesdienst zu feiern.
Das vorgelesene Bibelwort steht im Johannes 15; Vers 10:

„Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.“

Der Chor aus den Sängerinnen und Sängern beider Gemeinden sang zu Beginn des Gottesdienstes das Lied „Näher noch näher“.
Apostel Falk ging sogleich auf dieses wunderschön vorgetragene Lied ein. Er erwähnte, daß die anwesenden Geschwister so ziemlich jede Altersstufe abdecken. Jedes Alter hat seine Freuden, aber auch seine Probleme und Nöte.
„Lass dich heute Abend einfach fallen, und genieße die Nähe deines himmlischen Vaters.“ So lautete die Einladung an die Anwesenden.

Eingehend auf das vorgelesene Bibelwort erläuterte der Apostel, dass die Wörter „Gebote halten“ eventuell dazu führen, dass sich einem die „Nackenhaare aufstellen“. Gebote oder Regeln einhalten, so der Apostel, hat etwas mit Gehorsam zu tun. Wenn Gebote nicht befolgt werden, so ist eventuell mit einer Strafe zu rechnen.
Gottes Gebote werden uns durch sein Wort im Gottesdienst mit Liebe und Geduld entgegengebracht. Im alltäglichen Leben dienen sie als Maßstab und Richtschnur im Verhalten untereinander.

Das Gebot des Glaubens,
so der Apostel weiter, beschreibt unser Vertrauen in Gott. Dieses kann eine große Herausforderung im Leben sein.
Jedes Lebensalter hat einen unterschiedlichen Schatz an Erfahrungen aufzuweisen. Je älter wir werden, umso größer ist dieser Erfahrungsschatz. Erfahrungen werden dann gemacht, wenn man Dinge tut, die man vorher noch nie getan hat. Dazu gehört, das Leben anzunehmen und es mit Gott zu gestalten. Der Apostel rief dazu auf, die eigene Komfortzone zu verlassen und nicht passiv darauf zu warten das etwas passiert.

Das Gebot der Nächstenliebe:
Die Nächstenliebe ist ein Gebot Gottes, welches in der heutigen Zeit einen besonderen Stellenwert hat. Du bist von Gott geliebt – dein Nächster aber auch.
Es ist aber auch manchmal ein Balanceakt, so Apostel Falk, denn es darf nicht sein, dass jemand sein „Licht unter den Scheffel stellt“ - und sich selber dabei vergisst.

Das Gebot der Dankbarkeit:
Wir können für vieles dankbar sein. Selbstverständlich gibt es auch viele Bitten in unserem Leben. Die Gottesdienstbesucher hörten vom Apostel, dass Dankbarkeit die Art unserer Bitten beeinflussen kann. Wer ein dankbares Herz hat, formuliert seine anschließenden Bitten anders als jemand, dessen Bitten aus einer Notsituation heraus entstehen.

Bündelung der Gebetskraft:
Zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl ging Apostel Falk noch einmal darauf ein, dass die anwesende Gemeinde aus unterschiedlichen Altersstufen, Erfahrungen und verschiedenen Lebenssituationen besteht. Trotz aller Unterschiede wird GEMEINSAM das Unser Vater gesprochen und es entsteht dadurch eine enorme Gebetskraft die nicht zu unterschätzen ist.

Nach der Feier des heiligen Abendmahles ordinierte Apostel Falk den Diakon David Obernauer zum Priester für die Gemeinde Eimsbüttel.