Einschulungsgottesdienst in Hamburg-Volksdorf

„Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts,
ohne uns geht`s schief.
Wir sind der Schatz im Acker der Gemeinde.
Egal was andre meinen: Wir machen mit!“

(Quelle: Kindergesangbuch; Claudiusverlag; Lied Nr. 77)

Mit diesem schwungvollen Lied begann der Einschulungsgottesdienst für unseren Kirchenbezirk am 11. August in der Gemeinde Hamburg-Volksdorf.

Die Kirche war rappelvoll - denn es haben sich viele Kinder mit ihren Familien dort eingefunden.
Das Thema war passend: Im Gottesdienst ging Priester Faulenbach kindgerecht auf die Begebenheit ein, wo Jesus die Kinder sehr deutlich in den Mittelpunkt stellte.
Auf einem Fernseher zeigte er den Anwesenden in der GemeindeBilder, wo Jesus von Kindern umgeben ist, und er sich ihnen dabei liebevoll zuwendet.

Zuwendung – dieses Wort zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst.

Um diesen Begriff zu veranschaulichen, lud Priester Faulenbach die Kinder zu einer besonderen Aktion ein.
Erklärend führte er dazu folgendes aus:

„Gleich werden sich in jede Ecke dieser Kirche eine Person stellen. Das werden zwei Priester, ein Diakon und eine Glaubensschwester sein.
Ihr Kinder habt vielleicht etwas, was euch freut und ihr seid dankbar, weil ihr etwas besonders Schönes erlebt habt.
Vielleicht sind auch Kinder unter uns, die traurig sind und Sorgen haben.
Ihr alle seid herzlich dazu eingeladen, mit eurer Freude aber auch mit eurer Sorge zu einer Person eurer Wahl zu gehen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Freude teilen und dem lieben Gott Danke sagen.
Ihr dürft aber natürlich auch eure Sorge erzählen und gemeinsam mit dem Priester, Diakon oder der Glaubensschwester beten.“

Die Reaktion der Kinder war beeindruckend. Die vier Personen in den Ecken der Kirche wurden rege in Anspruch genommen.

Die Botschaft war eindeutig, die damit ausgesandt wurde:

„Habe keine Angst! Deine Familie, deine Glaubensgeschwister in der Gemeinde und die Amtsträger die du kennst, sind für dich da. Wir wenden uns dir und deinem Anliegen zu – denn das hat Jesus vorgelebt, und wir wollen es ihm gleich tun.“

Nicht nur den Kindern, denen dieser Gottesdienst besonders gewidmet war, wurde wieder einmal bewusst gemacht: Wir brauchen einander!
Groß und Klein und Jung und Alt – niemand muss ein Einzelkämpferdasein führen.
Und das ist gut so!