Einschulungsgottesdienst

Die Kinder des Bezirkes Neumünster trafen sich am Sonntag, 18. August, im Jugendraum der Neumünsteraner Kirche zu einem Kindergottesdienst mit Schwerpunkt Einschulung.

Bezirksältester Wiese diente mit dem Wort aus Sprüche 8, Verse 6 und 7:

„Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen,

was recht ist.  Denn mein Mund redet die Weisheit,

und meine Lippen hassen, was gottlos ist.“

Es ist doch etwas besonders – das 1. Mal. Ja, für die Schulanfänger ist es das erste Mal und sie haben sich darauf gefreut.

Bezirksältester Wiese erarbeitete mit den Kindern, dass die Schule wichtig ist und keiner Angst haben müsse. Den lieben Gott mitnehmen, gibt Vertrauen und Sicherheit.

Er bat die neu Eingeschulten nach vorne – fünf waren es. Der Kinderchor sang das Lied „Schritt für Schritt“ speziell für die Fünf.

So, wie auf dem Verkehrsschild Gehweg, auf dem ein Kind an der Hand seiner Mutter dargestellt ist, können sich die Kinder „an die Hand genommen“ fühlen, stärkte er die ABC-Schützen.

Die erwachsenen Begleiter der Kinder konnten den Eingeschulten Wünsche mit auf den neuen Weg geben: Spaß an der Schule haben, leckeres Pausenbrot essen, gute Lehrer bekommen, Turnbeutel nicht vergessen.

Welche Sorgen die Kinder selbst und auch die Eltern haben könnten, war ein weitere Gedankengang, den der Bezirksältester Wiese mit den Kindern erarbeitete.

Bevor sich die Kinder wieder auf ihre Plätze begeben konnten, fassten sie sich, mit Priester Mielke und dem Bezirksältesten an die Hände und Bezirksältester Wiese sprach ein Gebet.

Auf das Textwort bezogen, führte er aus, dass es Worte gibt, die man nicht sagen sollte – Beispiele davon wollte er logischerweise nicht hören.

Auch eine Lüge führt dazu, dass darauf weitere Lügen folgen können, wenn die Eltern die näheren Umstände nachfragen.

Priester Dennis Mielke diente mit und gestand, dass er selber sehr aufgeregt sei. Die Kinder fanden schnell heraus, dass dies auch sein erstes Mal ist – das erste Mal eine Predigt in einem Kindergottesdienst halten!

Und er hatte einen „Sorgenfresser“ dabei, den kannten die meisten. Priester Mielke demonstrierte, wie man die Sorgen dort deponieren kann.

„Gott hat die Kinder immer lieb – egal, was sie auch getan haben, Dies gilt auch für die Eltern“, betonte  Priester Mielke unter anderem.

Zur Feier des Heiligen Abendmahles sang die Gemeinde das Lied Nr. 56 aus dem Kinderliederbuch "Stimmt mit ein".

Am Schluss des Gottesdienstes durften die ABC-Schützen noch einmal nach vorne kommen und die obligatorische Schultüte empfangen.

 

Schwester Trost überreichte sie direkt – nicht ohne Grund.

Der Bezirksälteste dankte ihr für die jahrelange Unterstützung der Sonntagsschule auf Bezirksebene. Er hatte ein Präsent ausgewählt, bei dem alle Bestandteile als Herz geformt waren.

Und eine Nachfolgerin wurde auch gleich vorgestellt: Schwester Birgit Gemko.