Mach mal Pause in Pausa
Vorstehertag 2019

Die Gemeinde Pausa hat für einen Sonntag die Vorsteher und ihre Frauen aus dem Kirchenbezirk Plauen eingeladen. Mit dem Wortspiel von Pausa und Pause war es ihnen vergönnt, einmal eine Pause von den sonntäglichen Aufgaben in ihren Gemeinden einzulegen. Das Tagesprogramm begann mit einem Gottesdienstbesuch und kann gut als „Team-Erhaltungsmaßnahme“ bezeichnet werden.

Bereits vor dem Gottesdienst wurde den Tagesgästen die Gemeinde Pausa als eine aktive Gemeinde mit einem jungen Altersdurchschnitt vorgestellt. Dabei lag ein Schwerpunkt auf den heimatlichen Gefühlen in der Stadt und in der Gemeinde. Die Präsentation, die von jungen Musikern aus der Gemeinde umrahmt wurde, zeigte eindrucksvoll die Entstehung, die Entwicklung und den heutigen Stand der neuapostolischen Gemeinde in Pausa.

Der letzte Vortrag der Flötengruppe mit dem Lied „Herr Jesus Christ, dein teures Blut ist meiner Seele höchstes Gut“ (Chorbuch 289) bereitete inhaltlich den Gottesdienst vor. Bezirksältester Stefan Standke predigte zum Thema "Heiliges Abendmahl" - dem Bekenntnismahl zu Jesus Christus, seinem Evangelium, seinem Tod, seiner Auferstehung und Himmelfahrt sowie seinem Wiederkommen. Drei der anwesenden fünfzehn Gemeindevorsteher vertieften das Gottesdienstthema in ihren Predigtzugaben. Auch die beeindruckenden Fotomontagen, die im Gemeinderaum ausgestellt waren, ergänzten als äußeren Rahmen dieses wohltuende Beisammensein.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit guter vogtländischer Küche erkundeten die Teilnehmer dieses Vorstehertages zunächst die evangelische Kirche. Pfarrer Frank Pierel begrüßte die Ankommenden mit herzlichen Worten, betonte das schöne Miteinander vor Ort mit der neuapostolischen Gemeinde und stellte das Gotteshaus mit seinen kulturhistorischen Besonderheiten vor. Nach dem Ausprobieren der 1831 erbauten Orgel und spontanem Gesang ging es hoch hinaus. Die Turmbesteigung zeigte die technischen Meisterleistungen für das Funktionieren der vierseitigen Turmuhr oder die notwendigen Konstruktionsänderungen des Glockenstuhles für die im Jahr 2014 erneuerten vier Kirchturmglocken.

Die Stadt Pausa bezeichnet sich gern als "Mittelpunkt der Erde". Geschichtlich gesehen war es einmal der geografische Mittelpunkt des Vogtlandes. Man machte eben mehr daraus und (er)fand das Ende der Erdachse in Pausa. Diese muss natürlich in der „Schmierstube“ im Rathauskeller geschmiert werden. Das eigens dafür kreierte „Schmieröl“ konnte Dank der Einweisung durch die „Erdachsendeckelscharnierschmiernippelkommission zu Pausa e.V.“ rituell bei viel Spaß zur Anwendung gebracht werden. Dies geschah unter der Beobachtung des langjährigen Bürgermeisters Jonny Ansorge.

Im benachbarten „Heimateck“ hatten inzwischen fleißige Helfer aus der Gemeinde liebevoll das Kaffeetrinken vorbereitet. Das Beisammensein mit viel Freude endete dort, nachdem gemeinsam noch einige Männerchorlieder gesungen wurden, ein letztes Instrumentalstück verklang und Bezirksältester Stefan Standke der Gemeinde Pausa und ihrem Vorsteher Werner Knüpfer herzlich dankte.
„Mach mal Pausa“ – das Motto dieses Tages - hat allen wohlgetan.