"Wie würde Jesus heute ticken?" Spannende Frage auf der Insel Sylt

Jugendausflug 23. bis 25. August 2019 nach Sylt

Mit über 50 Leuten startete die erste Gruppe am Freitag von Altona Richtung Westerland. Eine dreistündige Fahrt mit motivierten Jugendlichen, die sich auf ein ganz besonderes Wochenende freuten. Ein Gruppenspiel musste her, damit die Zeit schneller vergeht.

„Werwölfe von Düsterwald“ eignete sich hier perfekt. Jeder bekommt eine Charakterkarte. Man ist entweder Werwolf oder Dorfbewohner. In der Nacht töten die Werwölfe einen Dorfbewohner und tagsüber sind die Werwölfe wie normale Bürger auch und die ganze Gruppe diskutiert, wer für den Mord gehängt wird. Am Ende gewinnt entweder das Dorf oder die Wölfe. Einige Dorfbewohner haben spezielle Fähigkeiten und ein Spielleiter führt durch das Spiel. So viel zur kurzen Beschreibung des Spiels, denn es wird noch häufiger an diesem Wochenende gespielt werden.

In Westerland angekommen gab es an der Kirche erstmal Wurst und Getränke. Ein späterer Zug brachte weitere Jugendliche auf die Insel, so dass mit zwei Bussen am Ende ca. 100 Schwestern und Brüder Richtung List fuhren. Die meisten kamen aus Hamburg, doch es gab auch eine Gruppe Stuttgarter, Bremer, Berliner und andere Gäste.

Nachdem die Jugendherberge bezogen worden und ein gemeinsamer Anfang gemacht war, ging es weiter in größerer Runde mit dem Werwolf spielen.

Der Samstag fing nach einem reichhaltigen Frühstück mit einer Workshopphase an. Wie würde Jesus heute ticken, wie würde er auftreten? Diesen Fragen ging eine große Gruppe Jugendliche draußen auf den Dünen nach und erarbeitete so einige interessante Punkte, wie ein Social-Media-Konzept für Jesus.

Eine andere Gruppe setzte sich musikalisch mit den Fragen auseinander und schrieb neue eigene Strophen zu dem Chorlied „Jesus bleib in meinem Leben“.

Generell galt an diesem Wochenende das Motto „Alles kann, nichts muss“, weshalb wiederum andere Jugendliche die Zeit einfach nutzten, um Basketball zu spielen oder die Insel zu erkunden.

Ab 12 Uhr ging es dann aber gemeinsam an den Strand. Das heiße Sommerwetter lockte viele direkt in die Nordsee. Andere nutzten das Beachvolleyballfeld, um sich sportlich zu betätigen. Es fiel sichtlich schwer, aus der bequemen Position am Strand wieder aufzustehen und so manch einer verließ am Ende des Tages den Strand mit einem fetten Sonnenbrand.

Nach einer kalten Dusche und einem warmen Essen wurden am Abend die Workshopergebnisse präsentiert. Anschließend wurden erneut Werwolfrunden gestartet. Eine riesige Runde mit 41 Leuten artete aus und dauerte über 3 Stunden. Trotzdem machten sich alle anschließend noch auf den Weg zu einer kleinen Nachtwanderung, bevor es ein letztes Mal in das Jugendherbergsbett auf der Insel ging.

Sonntagmorgen nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt. Vor der Herberge fand dann eine kurze Chorprobe statt, ehe es mit dem Bus zurück nach Westerland ging.

Priester Storto hielt in der Kirche den Jugendgottesdienst mit dem Psalm 139,14

„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“

Zwischen drin sang der Chor unter Anderem zwei der neuen Strophen aus dem Musikworkshop und zwei Jugendliche trugen einen Poetryslam vor.

Nach dem Gottesdienst ging es dann zurück zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hamburg. Trotz einiger Verspätung, Zugwechsel und defekter Klimaanlage auf der Rückfahrt überwogen die Erinnerungen an ein geniales, spaßiges und wirklich harmonisches Wochenende die Gedanken. Ein großer Dank geht an unser Orga-Team.