Stell Dir einmal vor...

Am 15.12.19 – der dritte Advent – feierte Bischof Beckmann mit der Jugend in der Gemeinde Norderstedt ihren letzten gemeinsamen Gottesdienst für dieses Jahr.

Das Bibelwort ist im 1.Johannes 3, Vers 5 zu finden.

Jugendgottesdienst – Seniorengottesdienst – Kindergottesdienst?

Zu Beginn dieses Gottesdienstes stellte Bischof Beckmann die vielleicht nicht ganz unberechtigte Frage, warum es eigentlich für die genannten Gruppen ab und zu einen speziellen Gottesdienst gibt. Wird in den einzelnen Gruppen ein jeweils anderes Evangelium gepredigt? Bekommen die Kinder etwas anderes zu hören als die Senioren und die Jugend?

Das einzig gültige Evangelium stammt von Jesus Christus, und das Alter der Zuhörer, denen es verkündigt wird, ist davon völlig unabhängig. Es wird nicht angepasst, verändert oder in irgendeiner Art optimiert.
Der einzige Unterschied ist die Ansprache und vielleicht die Art der Verkündigung.

„Asbach Uralt“ und immer noch aktuell …

In Anlehnung an den Namen eines bekannten alkoholischen Getränkes erläuterte der Bischof den Jugendlichen, daß das Evangelium Christi zwar uralt ist, aber dennoch in seiner Aussagekraft und Wirkung nichts eingebüßt hat.
Gerade in unserer heute so schnelllebigen Zeit hat das nicht veränderbare Evangelium Jesu Christi einen festen Punkt im Glaubensleben eines Christen.
Der Begriff „Sünde“, aus den alten Schriften, wurde im Gottesdienst erneut betrachtet.
Bischof Beckmann erklärte, dass Satan es geschafft hat, mit der Sünde mehrere „ungute Werke“ zu tätigen. Er benannte diese dann auch:

  • Das Bild Gottes wurde zerstört
  • Das Verhältnis von Gott zu den Menschen wurde zerstört
  • Das Verhältnis von Mensch zu Mensch wurde zerstört

Jesus schafft positive Veränderungen – wenn wir es denn zulassen

Jesus hatte ein reines Verhältnis zu seinem Vater und zu allen Menschen. Darin war und ist er auch heute noch, so Bischof Beckmann, ein Vorbild. Diesem Vorbild nachzueifern ist nicht leicht. Mit seinem Opfertod wurde die Basis dafür gelegt, daß die unguten Werke, die Satan geschaffen hat, wieder geändert werden können.
Wir haben es mit Hilfe der Kraft aus dem heiligen Abendmahl in der Hand, positive Veränderungen in unserem Verhältnis zu Gott und zu unseren Mitmenschen herbeizuführen.

Stell dir einmal vor…
Unser Glaube ist großartig und schwer in Worte zu fassen, erläuterte Priester Eisenblätter in seinem Mitdienen. Schließen wir einmal unsere Augen und stellen uns vor, dass wirklich alles, was in diesem dicken Buch mit vielen Wörtern geschrieben steht, richtig und wahr ist.
Ist es dann wirklich immer noch so schwer zu einer Situation mal „Nein“ oder auch einmal „Ja“ zu sagen? Wenn wir das hinbekommen, ist das ein Sieg, der süß schmeckt. Tauschen wir doch einmal unsere Siegeserfahrungen aus.

Priester Schneider machte ebenfalls sehr deutlich, dass wir in unserer Entscheidung das Leben mit Gott oder ohne ihn zu gestalten, völlig frei sind. Wir haben es in der Hand.

Bischof Beckmann ergänzte bei der Vorbereitung auf das heilige Abendmahl, daß es auch in unserer Hand liegt, ob und wie wir diese Segenshandlung an uns heranlassen.
Wir haben es in der Hand, ob wir diese Kraftquelle anzapfen oder nicht. Wir haben es in der Hand, wie unser Verhältnis zu Gott aussieht. Und wir haben es in der Hand, wie das Verhältnis zu unseren Mitmenschen aussieht.

Wenn wir es zulassen, dass das heilige Abendmahl das in uns bewirkt, wozu es gestiftet wurde, dann ist es wirklich wahr, was in der Bibel steht: Der Opfertod Jesu vernichtet heute die unguten Werke, die vor weit über 2000 Jahren geschaffen wurden.

Auch nach diesem Gottesdienst gab es wie immer die Möglichkeit sich bei Kaffee und Gebäck auszutauschen.