Weihnachten in Alstertal mit Apostel Falk

Am 1. Weihnachtsfeiertag 2019 besuchte Apostel Falk unsere Gemeinde und diente mit dem Wort aus Titus 3; Vers 4 -5:
„Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geiste.“

„Du ganz persönlich bist willkommen und geliebt!“
Mit diesen Worten begrüßte Apostel Falk die vielen Gottesdienstbesucher und prägte damit von Beginn an die schöne Atmosphäre an diesem Weihnachtmorgen.
Jeder sei in unterschiedlicher innerer Verfassung heute hierher gekommen: Der Eine voller Freude, der Nächste erlebt gerade genau das Gegenteil, und für jeden gilt die frohe Botschaft, daß Christus, der Heiland für uns geboren wurde.

Gott hat uns füreinander und nicht gegeneinander gegeben. Wir alle brauchen Beziehung und Liebe untereinander. Dabei ist uns Jesus auch heute noch in seiner gelebten Freundlichkeit und Menschenliebe ein Vorbild.
Jesus blieb aber nicht das Kind in der Krippe, genauso wie wir keine kleinen Kinder bleiben. Es hat Entwicklung stattgefunden, und da passt der Satz, den man Kindern häufig sagt, wenn man sie länger nicht gesehen hat: „Was bist du groß geworden!“

Das Evangelium Christi beschränkt sich nicht nur auf die niedergeschriebenen Begebenheiten in der heiligen Schrift sondern gilt auch für unsere heutige Zeit. Deutliche Worte dazu sagte der Apostel:
Wer an die Geburt Jesu und sein Wirken auf Erden glaubt, für den sind Verhaltensweisen wie Ausgrenzung, Egoismus, Gewalt jeglicher Art sowie Gewinnstreben auf Kosten anderer oder der Natur kein Thema.
„Jeder Einzelne von uns kann nicht die Welt retten“ machte Apostel Falk klar  – aber wenn jeder gläubige Christ mit konsequenter Freundlichkeit und Menschenliebe seiner Umwelt begegnet, ist schon eine Menge gewonnen. Die Andersartigkeit meines Gegenübers ist dabei eine Chance, Dinge auch einmal anders zu betrachten als bisher. Das kann sich belebend auf die Gemeinschaft auswirken.
Der Vorsteher ergänzte dazu in seinem Predigtbeitrag, daß es möglich ist, Freundlichkeit auszustrahlen. Er erzählte ein Beispiel aus seinem privaten Umfeld, von einer Verkäuferin beim Bäcker, die immer strahlt wie der Sonnenschein, so daß man meint, die Brötchen von dort schmecken besonders gut.

„Gott meint es ernst und ehrlich mit uns – wir auch mit Ihm?“
Diese Frage stellte der Apostel zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl an die Gemeinde. Gehen wir alle aus Tradition und Routine im Gottesdienst zum Altar um die Hostie zu empfangen? Hinterfragen wir, ob wir es ebenfalls ernst meinen, wenn wir sagen, wir vergeben unserem Nächsten! Darin können wir wachsen und „groß werden“.

Am Ende des Gottesdienstes wurde spürbar, wie wunderbar sich uralte, geliebte Weihnachtslieder auf eine neue Weise miteinander feiern lasen:
Die ganze Gemeinde sang zusammen alle drei Strophen des Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“.
Das Besondere: Wir wurden sehr fröhlich begleitet  von einem gerade in Alstertal neu gegründeten Ukulele-Ensemble, altersübergreifend zusammengesetzt aus Kindern und Erwachsenen.
Musik geht direkt ins Herz, sagt man. Und davon haben wir in diesem Weihnachtsgottesdienst auch viel genießen können mit Klavier- und Querflötenspiel, mit Gesang und dem Ukulelenklang.