Kindergottesdienst in Neugraben

Der Kindergottesdienst am 18.08. stand unter der Überschrift „Recht reden und handeln“, das Textwort stammte aus Sprüche 8, 6.7: „Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. Denn mein Mund redet die Wahrheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist.

Der Bezirksälteste Wolfgang Hausmann begann den Gottesdienst mit ein paar einleitenden Gedanken. Danach diente der Bezirkskinderbeauftrage Priester T. P..  Allerdings wurden seine Worte gestört, da sich zwei der am Altar sitzenden Priester miteinander unterhielten, was man wohl als Novum bezeichnen konnte. Doch hierbei handelte es sich um eine bewusst durchgeführte Handlung, um den Kindern aufzuzeigen, dass dadurch der Gottesdienst erheblich gestört würde. Das Wort im Gottesdienst ist wichtig. Dieses wurde durch ein kleines Spiel zweier junger Schwestern verdeutlicht, die die Sokrates zugeschriebene Begebenheit der drei Siebe vortrugen (Sieb der Wahrheit, Sieb des Guten und Sieb der Notwendigkeit). Weiter wurde dieses auch dadurch verdeutlicht, dass Priester P. ein Kind in einem vor dem Altar stehenden mit Sand gefüllten Kasten den Inhalt sieben ließ, wobei Steine zum Vorschein kamen.
Am Vortag des Gottesdienstes, am Samstag, fanden an vielen Schulen Einschulungen statt. Und so wurden auch die gerade eingeschulten Kinder im Gottesdienst erwähnt und durften vor den Altar treten, wo sie eine Sonnenblume überreicht bekamen. Außerdem gab es einen Haufen mit Steinen, die mit Worten wie „Glück“ oder „Freude“ bedruckt waren. Davon durfte sich jeder „ABC-Schütze“ einen aussuchen. 
Der Gottesdienst wurde mit einem Lied abgeschlossen, welches der Kinderchor zuvor mit den Gottesdienstteilnehmern eingeübt hatte.