Klima- nicht nur eine meteorologische Beschreibung

Ökumenischer Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Gera zum Tag der Schöpfung im Klima-Pavillon Gera!

Priester Andreas Martz stellte in seinen einleitenden Worten fest, Klima ist nicht nur eine Beschreibung der Wetterverhältnisse. Es gibt ein Klima zwischen den Menschen, zwischen Menschen und Gott, zwischen den Menschen und der Schöpfung ja auch mit sich selbst möchte der Mensch im Reinen sein. Es gibt Klimaveränderung in all diesen Verhältnissen. Es gibt aber nicht nur Zerstörung, es gibt immer noch die Möglichkeit der Versöhnung.

Vier Impulse, vorgetragen von den verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK in Gera, näherten sich der Frage, wie kann der Mensch zur Versöhnung beitragen.

Mit Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament lassen sich Wege und Hinweise zur Versöhnung finden. Ein wichtiger Gedankenanstoß ist dabei, dass der Mensch seine Stellung zu Gott, der Schöpfung, zu sich und seinem Nächsten erkennt. Diesem Gedanken folgend, gab es die Möglichkeit, zu Beten und in der Fürbitte tätig zu werden.Das gemeinsam gesprochene Gebet Unser Vater schließt alle angesprochenen Klimazonen ein. Es ist erste Hilfe sowie auch letzte Rettung und Kraftquell in der täglichen Anstrengung der Klimarettung.

Eines wurde klar, Klimaschutz lebt nicht von solch kurzen Momenten. Klimaschutz, auf all den genannten Gebieten, ist und muss eine Lebenseinstellung sein.

Diesen Tag der Schöpfung 2020 gestalteten gemeinsam Andreas Martz von der Neuapostolischen Kirche, Andreas Schaller und Frank Hiddemann von der evangelischen Kirche sowie Christof Lenzen von der FEG.