Ideen und Impulse

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirchen einige Wochen lang geschlossen. In dieser Zeit entwickelten neuapostolische Christen zahlreiche Ideen, um weiterhin die Verbindung zwischen den Gemeindemitgliedern aufrechtzuerhalten: So entstanden neue WhatsApp Gruppen, Amtsträger haben sich zu Web-Konferenzen verabredet und der Gemeindebrief wurde zum digitalen Newsletter umfunktioniert. Viele Ideen und Impulse sind hier in gesammelter Form aufgelistet.

Rubriken

Anregungen für die Weihnachtszeit

Kirchliche Angebote der Gebietskirche

Kirchliche Angebote in der Seelsorge

Gemeinschaft und Aktionen

Öffentlichkeitsarbeit

Kontakt

Anregungen zur Weihnachtszeit gesucht

Ideen oder Anregungen für Aktionen und Projekte zur Weihnachtszeit können im Ideenpool gesammelt werden. Sendet dazu eine E-Mail an Jennifer Mischko.

Digitaler Adventskalender

Jeden Tag ein Gedicht, ein Musikstück oder eine Geschichte - so könnte der digitale Adventskalender "gefüllt" werden. Über YouTube, WhatsApp oder andere digitale Möglichkeiten könnte jeden Tag ein Beitrag an die Gemeindemitglieder versendet werden.

Auch die Kirchenmusikabteilung plant einen musikalischen Adventskalender mit Beiträgen aus der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland. Vom 1. bis 24. Dezember kann jeden Tag um 18 Uhr ein musikalisches Türchen auf dem YouTube-Kanal der Gebietskirche geöffnet werden.

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Gute Wünsche

Da der Besuch von Präsenzgottesdiensten nicht allen Kirchenmitgliedern möglich ist, bieten einige neuapostolische Gemeinden sonntags einen Videogottesdienst an. Dieses regionale Angebot bietet zusätzlich die Möglichkeit, vor oder nach dem Gottesdienst Grußbotschaften und gute Wünsche einzubinden. Einige Gemeinden basteln auch mit den Kindern kleine Grußkarten und versenden sie an Mitglieder, die aktuell keine Gottesdienste besuchen können.

Das Verteilen von guten Wünschen schlägt auch die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung vor, indem diese auf Adventskarten im Kirchengarten oder vor der Kirchentür aufgehängt werden (aus der Broschüre „Anders Weihnachten.“). So können diese von Gemeindemitgliedern, aber auch von Interessierten mitgenommen werden.

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Digitale Weihnachtsfeier

Die Gemeinde Oldenburg plant eine digitale Weihnachtsfeier: Im Vorfeld werden zahlreiche Beiträge von Gemeindemitgliedern gesammelt und zu einem Video zusammengeschnitten. Ob Grüße, Musik, Gedichte, Geschichten oder auch Sketche - alles ist dabei.

Gezeigt wird das Video über einen internen Link zu einer bestimmten Uhrzeit, sodass die Gemeindemitglieder zeitgleich an der digitalen Weihnachtsfeier teilnehmen können und sich verbunden fühlen.

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Andachten - Material und Vorschläge

Eine Andacht hat keine liturgische Form. Sie ist von daher auch keine Sonderform des Gottesdienstes. Die Anwesenheit von Amtsträgern ist zur Durchführung einer Andacht nicht erforderlich. Ihr Ablauf wird von den Durchführenden bestimmt. Die Leitung einer Andacht findet nicht vom Altar aus statt. Es erfolgt keine gottesdienstliche Wortverkündigung und keine Sakramentsspendung oder Segenshandlung. Eine Andacht beginnt und endet jedoch mit einem Gebet. Es erfolgt kein trinitarischer Eingang bzw. Schlusssegen.

Zusätzlich werden Vorschläge zum Ablauf gegeben:

  • Gebet
  • Bibelwort
  • Musikbeitrag, z.B. Lied aus dem Gesangbuch (vorlesen, singen, spielen)
  • Die Gedanken zum Bibelwort können gelesen oder frei wiedergegeben werden
  • Stille, Nachdenken, Aussprache, wo möglich
  • Musikbeitrag
  • Unser-Vater-Gebet

Die Andachten können als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden.

Ideen zur Gestaltung der Andachten

In den Gemeinden werden die Andachten durch weitere Beiträge ergänzt. So können z.B. selbstgemalte Bilder der Kinder gezeigt oder sogenannte Poetry-Slams durch Jugendliche vorgetragen werden.

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Chorprobe Zuhause

Das Format der ChorprobeZuhause ist eine von vielen neuen Ideen, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie können Chorproben oder andere musikalische Aktivitäten vielerorts nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden. Die ChorprobeZuhause soll einen Ausgleich schaffen und den Gemeindemitgliedern ein Stück »Normalität« und Gemeinschaft im gemeinsamen Musizieren schenken.

Die Chorproben Zuhause werden von ehrenamtlichen Chorleitern der Neuapostolischen Kirchen in Deutschland entwickelt und durchgeführt. Jeden Montag um 19.30 Uhr können Interessierte über YouTube an den digitalen Chorproben teilnehmen und sich dabei mit anderen Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland im Chat austauschen.

Weitere Informationen

Die Chorprobe Zuhause auf YouTube

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Gemeindebrief

Viele Redakteure haben ihren Gemeindebrief zum digitalen Newsletter umfunktioniert, der per E-Mail an interessierte Mitglieder versendet wird. Anstelle der sonst üblichen Berichte und Fotos über lokale Veranstaltungen, enthalten die Newsletter nun die wichtigsten Meldungen der Gebietskirche, aber auch Impulse und Worte der Bezirks- und Gemeindevorsteher. Auch das Wort zum Monat der Apostel und Bischöfe wird weiterhin zur Verfügung gestellt.

Mitglieder ohne Internetanschluss erhalten in vielen Kirchenbezirken weiterhin die Printausgabe.

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Online-Seminare, Fortbildung für Amtsträger

Die Abteilung "Fortbildung für Amtsträger" stellt verschiedene Online-Seminare zur Verfügung. Dazu werden auf dem Seminar-Portal www.seminare.nak-nordost.de sukzessive die Themen für Seminare vorgestellt und der Weg zur Teilnahme ausführlich beschrieben.

Über dieses Portal können sich Interessierte dann auch zur Teilnahme anmelden. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internetfähiges Medien-Gerät, also PC/Laptop, Tablet oder auch Smartphone.

Aktuell erfreuen sich die Online-Seminare einer unerwartet großen Resonanz. Deshalb wird das Angebot fortlaufend erweitert. Ebenso werden für die Interessierten auf der Warteliste die gleichen Themen nochmals angeboten. Die Seminare haben eine bis 25 Teilnehmer limitierte Anzahl, damit eine gwisse Interaktion zwischen den Referenten und Zuhörern ermöglicht wird.

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Digitale Ämterstunden

Viele Amtsträger nutzen vermehrt digitale Angebote um Online-Ämterstunden zu organisieren. Online-Konferenzen können schnell anstregend werden, wenn zuvor nicht einige Regeln festgelegt werden. Dazu gibt es bereits eine Reihe von Empfehlungen:

Kommunikationsregeln festlegen: Teilnehmer sollten ihre Mikrophone grundsätzlich stummschalten und ihren Redebedarf beispielsweise über die Chatfunktion ankündigen (Web-Konferenzen). Alternativ kann auch eine Moderation erfolgen, indem aufkommende Fragen über die Chatfunktion gesammelt und an die Konferenzleitung weitergegeben werden.

Missverständnisse vermeiden, Agenda vorbereiten: Ein freier Austausch ist per Online-Konferenz nur eingeschränkt möglich. Die Körperhaltung, der Redebedarf oder Reaktionen sind für andere Teilnehmer nur schwer erkennbar. Schnell können Missverständnisse entstehen. Im Vorfeld sollten die Teilnehmer für diese Schwierigkeiten sensibilisiert werden. Hilfreich ist auch die Vereinbarung einer Agenda, damit Teilnehmer, die ihnen wichtigen Punkte auch zur Sprache bringen können.

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Geistliche Impulse und Andachten

Bezirks- und Gemeindevorsteher schreiben wöchentlich einen geistlichen Impuls oder Brief an die Gemeinde, der auf der Internetseite veröffentlicht oder per Post an die Gemeindemitglieder versendet wird.

In Bezirken wie Wilhelmshaven oder Pinnerberg wurden die Gedanken der Gemeindemitglieder gesammelt und per Post an alle Gemeindemitglieder weitergeleitet. Über diesen Weg kann jedes Mitglied Grüße, Fürbitten oder Danksagungen versenden.

Textbeiträge

Beispielhaft die Gedanken verschiedener Bezirksvorsteher, die auch für andere Gemeindemitglieder tröstlich sein können.

Video- und Tonbeiträge

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Gemeinsames Gebet

Die Gemeinde Geesthacht (Bezirk Hamburg-Ost) rief zum Lockdown im März 2020 ihre Mitglieder zum täglichen Gebet um 19.30 Uhr auf.

In Hamburg-Süd ermunterte der Bezirksvorsteher zum täglichen gemeinsamen Gebet und stellte zusätzlich ein Bibelwort zur Verfügung, welches über die Gemeindevorsteher an die Mitglieder weitergeleitet wurde.

Auf dem YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche ist ein Zusammenschnitt des Unser-Vater-Gebets zu finden, zusammengesetzt aus den ersten zentralen Video-Gottesdiensten.

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Telefonseelsorge

Amtsträger kontaktieren regelmäßig die ihnen anvertrauten Gemeindemitglieder per Telefonanruf.

Nach Möglichkeit wird auch die Einrichtigung eines sogenannten "Sorgen-Telefons" empfohlen. Gemeindemitglieder stellen sich ihren Gemeindemitgliedern zu bestimmten Uhrzeiten als Ansprechpartner für Fragen, Sorgen oder für einen kurzen Austausch telefonisch zur Verfügung.

Auch andere christliche Kirchen rufen Mitglieder zu sogenannten Telefonlawinen auf: Eine Person ruft fünf Gemeindemitglieder an und bittet sie darum, ebenfalls fünf weitere Personen anzurufen. Das Gespräch kann dabei einen bestimmten Zweck verfolgen, wie zum Beispiel ein Gespräch über die frohe Botschaft, oder inhaltlich jedem Anrufer selbst überlassen werden.

Zur telefonischen Seelsorge gehört auch die Unterstützung der weniger technikaffinen Mitglieder bei der Einrichtung zur Übertragung der Video-Gottesdienste. So ist oftmals auch Improvisation gefragt, wenn das Einrichten nicht funktionieren will - dann werden die Mitglieder per Telefon angerufen und der Hörer neben den eigenen Lautsprechern abgelegt.

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Aktionen von Kindern und für Kinder

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Basteln und Malen

Vor allem Lehrkräfte der Vor- und Sonntagsschule nutzen vermehrt die digitalen Unterrichtsmaterialien und stellen Bastel-, Mal- oder Backanleitungen zur Verfügung, sodass sich Eltern mit ihren Kindern spielerisch mit den biblischen Geschichten beschäftigen können. In Wismar bereitet die Lehrerin für die Vorsonntagsschule wöchentlich eine Video mit den Lehrinhalten vor und sendet es den Eltern zu.

In der Gebietskirche Westdeutschland gibt es ganz ähnliche Angebote. So finden sich auf der Internetseite des Bezirks Saar-Pfalz Video-Sonntagsschulen zur Osterzeit. Weitere Informationen

Der Bezirk Stendal kontaktierte die Kinder regelmäßig per E-Mail. Darin enthalten waren Links auf die Themengeschichte des Lehrwerkes der Sonntagsschule und dazugehörige Seiten mit Rätseln, Rollenspielen oder Bastelideen. Am Ende konnten die Kinder noch ihr Feedback geben und es per Post an die Lehrkräfte schicken. Darüber wurde ihnen auch die Möglichkeit geboten, ihre Sorgen, aber auch ihre Freuden mitzuteilen. Nach der Zeit des Kontaktverbots gab es dann eine Überraschung für die Kinder.

Kathleen aus der Gemeinde Schleiz, seit Anfang des Jahres auch Beauftragte für die Kinderseelsorge im Apostelbereich Wittich, schaffte für die ausgefallenen Konfirmandenunterrichte ebenfalls ein digitales Angebot.

Kinder benötigen in der Zeit eine besondere Zuwendung, da Angebote wie Gottesdienste oder Unterrichte für Kinder aktuell nur bedingt oder gar nicht stattfinden können und der Video-Gottesdienst für sie oftmals nur schwer verständlich ist.

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Die biblische Geschichte von Jona, aufbereitet für die Kinder der Vorsonntagsschule der Gemeinde Pinneberg (Hamburg-West)

Erntedank-Aktionen

„Hast du heute schon DANKE gesagt?“, mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der Gemeinde Aurich und besprachen dazu das Thema Erntedank. Kastanien, Kürbisse, Blumen, Eicheln und Blätter wurden gesammelt, Herbstkörbchen für die Senioren vorbereitet und von den Kindern überreicht.

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Gottesdienstvorbereitung

Aufgrund der Verordnungen zum Infektionsschutz darf in vielen Kirchengemeinden nur unter der Einhaltung strenger Maßnahmen gesungen werden. Als Alternative überlegten sich die Beauftragten der Kinder in der Gemeinde Waren (Müritz) eine Alternative: Zur Vorbereitung wurden Animationsmittel und Bewegungsspiele eingesetzt. Die Lehrkräfte sangen stellvertretend für die Kinder und die Kinder unterstützten die Lieder mit Orff-Instrumenten, bunten Bändern, klatschen und tanzen.

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Grüße und Blumen von Kindern

Im Bezirk Plauen bastelten die Kinder Ostergrüße und Blumengestecke, um diese vor allem an ältere und alleinstehende Gemeindemitglieder zu verschenken. Zudem gestalteten die Kinder für die Kinder eigene Seiten im Gemeindebrief. Die Lehrerinnen Katrin aus Zeulenroda und Lisa aus Pausa haben jeweils den Redakteuren zugearbeitet.

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Grüße und Wünsche zum Muttertag

Am 10. Mai 2020 war Muttertag, ein Tag zu Ehren der Mutterschaft.

Die Kinder, einige Jugendliche und Mitglieder des Bezirks Annaberg-Buchholz erstellten gemeinsam ein Video als Grußbotschaft für alle Mütter.

Im Bereich Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen erhielten die Mütter einen besonderen Brief der Kinder-Beauftragten.

Gemeindebrief-Seiten für Kinder

Interaktiver Live-Stream

Die Gebietskirche Berlin-Brandenburg veranstaltete am Ostersonntag eine Ostereiersuche per YouTube-Live-Stream: Es wurden biblische Geschichten vorgelesen, während die Kinder Begriffe finden mussten, die eigentlich nicht zu diesen Ereignissen passten - bezeichnet als versteckte Ostereier. Die gefundenen Begriffe konnten über das Smartphone direkt eingegeben und live ausgewertet werden.

Das Video ist weiterhin online verfügbar:
Link zum Video

Für die Live-Befragung wurde das Angebot von www.slido.com genutzt.

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"Ostergarten"

In Greifswald gestalteten die Kinder in ihren Gärten einen Ostergarten mit Naturmaterialien. Dieser wurde sonst zur Osterzeit in der Kirche ausgestellt. Darin werden die Stationen Jesu symbolisch dargestellt: Einzug in Jerusalem, Abendmahl, Garten Gezemane, Golgatha und das Grab.

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Regenbögen gegen Corona

Die Regenbogen-Aktion wurde usprünglich von vielen Kindergärten und -tagesstätten ins Leben gerufen. Die Kinder malen Regenbögen mit Kreide auf die Gehwege oder mit Buntstiften auf ein Blatt Papier, welches in die Fenster gehängt wird. Beim Spazierengehen können die vielen Regenbögen dann gezählt werden und lenken die Kinder von der aktuellen Situation ab. Gleichzeitig ist der Regenbogen auch ein Symbol für die Liebe Gottes und soll Hoffnung und Zuversicht vermitteln.

Der Bezirk Hamburg-Ost ruft in einem Beitrag zum Mitmachen auf.

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Vicy nutzt den Bürgersteig für ihr "Regenbogen"- Bild. Vicy nutzt den Bürgersteig für ihr "Regenbogen"- Bild.

Reli/Konfi-Quiz

Die Lehrkräfte im Arbeitsbereich von Apostel Jens Korbien haben sich ein interaktives Quiz für den Religions- und Konfirmationsunterricht ausgedacht und dieses über das Tool Kahoot zur Verfügung gestellt. Das fertige Quiz steht natürlich auch anderen Bezirken zur Verfügung und kann über die Suchmaske unter dem Begriff "Reli/Konfi" gefunden werden. Um das Quiz starten zu können, muss sich mindestens eine Person als Nutzer anmelden.

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Ideen von Jugendlichen für Jugendliche

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Digitale Jugendstunden

In zahlreichen Bezirken werden bereits digitale Jugendstunden durchgeführt. Gesprochen wurde unter anderem über die aktuelle Situation und die damit verbundenen Sorgen der Jugendlichen, aber auch über positive Gedanken und Erlebnisse.

Bezirksjugendstunde - Bezirk Emden
JugendTalk - Bezirk Lübeck
Online-Jugendabend - Bezirk Hamburg-Ost

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Gottesdienst für Jugendliche: Cross-Over

“Möge die Macht Gottes mit dir sein“, so lautete das Motto des ersten gebietskirchenweiten Cross-Over-Gottesdienstes, der am Sonntag, 18. Oktober 2020, aus der Gemeinde Plauen (Bezirk Plauen) übertragen wurde. Cross-Over steht für Vernetzung. Das Konzept sieht vor, dass von einem zentralen Ort ein Gottesdienst für Jugendliche per Live-Stream übertragen wird. Eine Teilnahme von Zuhause war ebenso möglich wie der Besuch einer Übertragungsgemeinde.

Neben der Vernetzung von Jugendlichen brachte der Cross-Over-Gottesdienst auch besondere gestalterische Merkmale zusammen: Der Gottesdienstraum war in verschiedenen rot-, blau- und violett-farbigen Verläufen ausgeleuchtet und die in der Neuapostolischen Kirche sonst übliche Orgelbegleitung wurde durch eine Live-Band ersetzt.

Bericht zum Cross-Over-Gottesdienste

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Initiativen aus Leipzig

Die Jugendlichen im Kirchenbezirk Leipzig bieten ein ganzes Repertoire an unterschiedlichen Video-Formaten auf ihrem YouTube-Kanal an:

Seit 2016 wird der Kanal des Bezirks regelmäßig mit Videos und Kurzberichterstattungen aus dem Gemeindeleben gefüllt. Eine ausführliche Berichterstattung über die Aktionen der Jugendlichen aus Leipzig ist hier zu finden.

Livestream-Serie für Jugendliche aus Hamburg-Nord

Jugendliche und Jugendbeauftragte des Bezirks Hamburg-Nord gehen im Herbst 2020 bereits in die zweite Runde ihres Livestream-Formats "Herz auf laut" (angelehnt an das Motto der Nacht der Kirchen 2019 in Hamburg).

David, Benni und Hannes - das sind die Gesichter der Serie, welche im April Premiere auf YouTube feierte. Worum es geht? Einfach mal intensiv über den Glauben reden. Dazu laden sich Benni und David verschiedene Gäste zum mit-Diskutieren ein. Zentrales Element sind aber die Kommentare der Zuschauer. Die Jugendlichen können im Livechat direkt auf das Gesagte eingehen, neue, vielleicht konträre Meinungen oder Fragen einwerfen, die dann in der Diskussion mit aufgenommen werden.

Wann? Jeden Montag um 20 Uhr.

Wo? Auf dem YouTube-Kanal der Jugend-Initiative:

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Aktionen für Gemeinde und Gemeinschaft

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Einkaufsservice

Jugendliche aus Buxtehude, Lübeck oder Merseburg und viele weitere Gemeinden setzen ihre Zeit ein, um für Hilfsbedürftige die notwendigen Einkäufe zu tätigen.

Der Mitteldeutsche-Rundfunk (MDR) und die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichteten bereits im März von der Einkaufsaktion der Jugendlichen aus Merseburg.

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Gemeinde-Quiz

In der Gemeinde Pinneberg ist es schon fast Tradition, dass bei größeren Zusammenkünften der Gemeinde ein Quiz mit kirchlichen und gemeindespezifischen Fragen gespielt wird. Damit auch in dieser Zeit nicht darauf verzichtet werden muss, organisierten einige Jugendliche ein Online-Gemeinde-Quiz über das Tool Kahoot.

Interessierte Gemeindemitglieder konnten sich zuvor per E-Mail anmelden und erhielten einen Zugangslink zu einer Online-Konferenz, worüber ihnen die Fragen und Antwortmöglichkeiten präsentiert wurden. Beantwortet wurden die Fragen per Smartphone, sodass ihnen das Ergebnis unmittelbar angezeigt werden konnte.

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Grüße der Gemeinde

Einige Gemeinden bieten ihren Mitgliedern einen Livestream der Präsenzgottesdienste an. Da an den Präsenzgottesdiensten nicht alle Gemeindemitglieder teilnehmen und nur per Video dabei sein können, erstellte die Gemeinde Plauen ein kleines Video mit Grußbotschaften, welches im Anschluss des Live-Streams eingespielt wurde.

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Hilfe für Menschen in Not

 „Wir danken all denen, die sich einsetzen und den Menschen jetzt beistehen. Es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen in solchen Situationen bereit sind, andern zu helfen“, so Stammapostel Jean-Luc Schneider in einem Interview zur aktuellen Situation. „Die Corona-Krise wird leider vielerorts auch dramatische wirtschaftliche Konsequenzen haben. Und das wird, wie immer, zuerst die treffen, die jetzt schon kaum etwas haben.“

Von der Corona-Pandemie sind auch zahlreiche Hilfewerke, so auch das neuapostolische Hilfswerk NAK-karitativ e.V. betroffen. Sie bitten weiterhin um die Unterstützung ihrer Projekte und suchen Wege und Mittel, um den Menschen zu helfen, die sich bereits vor der Pandemie in wirtschaftlicher Not befanden.

Ob Studien- oder Geschäftsreise, viele neuapostolische Mitglieder konnten auf ihren Reisen auch persönliche Kontakte zu Menschen im Ausland aufbauen, die sich nun in einer Notlage befinden. Diese Betroffenheit treibt einige Gemeindemitglieder dazu an, Spendenaktionen zur Unterstützung und Hilfe vor Ort zu leisten. Im Vordergrund steht vor allem die Versorgung mit Lebensmitteln, aber auch die Schaffung von Arbeitsplätzen.

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Impressionen

Der Bezirk Hamburg-Ost ruft regelmäßig auf der Internetseite zur Beteiligung an Foto-Aktionen auf. So sammelten die Mitglieder beispielsweise Fotos von offenen Türen, die im Zusammenhang mit dem Video-Gottesdienst zu Palmsonntag stehen. Dort stand das Motto "Türen auf für Jesus" im Mittelpunkt der Predigt (wir berichteten).

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Impressionen

Mindmaps als Gottesdienstbericht

„Wenn man Bilder und Sprache nutzt, prägen sich diese besser ein als nur ein gesprochenes Wort. Diese Art ist gut für Menschen, die einfache Sprache besser verstehen (z.B Menschen mit Behinderungen, Kinder, Menschen mit einer anderen Herkunft/-sprache u.s.w.)", diese Aussage trifft Natalie Simon aus dem Kirchenbezirk Westdeutschland (ehemals Kirchenbezirk Nord - und Ostdeutschland). Sie fasst die Video-Gottesdienste der Gebietskirchen Nordost und Westdeutschland als sogenannte Mind-Maps zusammen. Eine Übersicht und eine Galerie zur Entstehungsgeschichte der Mind-Maps sind auch auf der Internetseite des Bezirks Hamburg-Nord zu finden.

Mit der Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste gestalten einige Gemeindemitglieder auch ihre ganz persönliche Zusammenfassungen der Gottesdienste. Sylvana aus Greifswald möchte mit ihren Zusammenfassungen vor allem Mut und Hoffnung vermitteln.

Diese Idee kann jedes Mitglied auch für sich ganz persönlich umsetzen. Einige Jugendliche verfassten bereits ihre ganz eigenen Mind-Maps mit einzelnen Schlagworten (Hashtags) und veröffentlichten sie in den sozialen Netzwerken.

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Zusammenfassungen der Gottesdienste aus Nord- und Ostdeutschland

Zusammenfassungen der Gottesdienste aus Westdeutschland

Sylvana aus Greifswald gestaltet auch von Präsenzgottesdiensten Zusammenfassungen

Konfirmand Kjell bei der Arbeit Konfirmand Kjell bei der Arbeit

Nähaktion - Help@Home

In großen Teilen Deutschlands herrscht noch immer die sogenannte „Maskenpflicht“ : das verpflichtende Tragen von nicht-medizinischen Alltagsmasken beim Einkaufen, in Fußgängerzonen und bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzuschränken. Mit Beginn der Pandemie organisierte die Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland eine Nähaktion zur Herstellung dieser Alltagsmasken. Das Tragen einer sogenannten Alltagsmaske solle insbesondere andere schützen, falls der Träger der Maske infiziert sei, so die Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Ende März rief die Gebietskirche ihre Gemeindemitglieder dazu auf, diese Alltagsmasken zu Hause anzufertigen und überzählige Masken bei Bedarf an bestimmte Personengruppen zu spenden. Die Organisation dieser Aktion übernahm Verwaltungsmitarbeiterin Anja Krampe. Sie steht für weitere Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Zum Bericht der Nähaktion Help@Home

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Ökumenische Zusammenarbeit

In Riesa im Kirchenbezirk Dresden veranstalteten die christlichen Kirchen sonntäglich eine gemeinsame Andacht, die vom lokalen Fernsehsender Riesa-TV ausgestrahlt wurde. Am 26. April gestaltete auch der Gemeindevorsteher aus Riesa einen Beitrag zum sogenannten Hirtensonntag. Die Aufzeichnung fand im Freien - in der Nähe einer Schafsherde statt.

In Nordenham (Wilhelmshaven) wurden Christen jeden Mittwoch um 19.30 Uhr zum gemeinsamen „Unser Vater“-Gebet aufgerufen, begleitet vom Glockenläuten der Kirchen in der Stadt.

Der dritte Ökumenetag in Thüringen Anfang Oktober stand ganz im Zeichen der Veränderungen in den Kirchgemeinden. Vertreter verschiedener Konfessionen trafen sich in der Neuapostolischen Kirche in Erfurt, um sich über die bisherigen Erfahrungen auszutauschen.

Ende Oktober fand im Bezirk Wilhelmshaven eine zentrale ökumenische Veranstaltung zum Reformationstag statt. Beteiligt war auch die Neuapostolische Kirche. Die Veranstaltung wurde live auf YouTube übertragen und ist weiterhin abrufbar.

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Steine der Gemeinschaft

Eine kreative Art sich zu verbinden hat die Gemeinde Hamburg-Bergedorf (Hamburg-Ost) aus der Ökumene übernommen: Zuhause werden Steine bemalt oder mit einem Spruch der Hoffnung versehen. Bei einem Spaziergang können diese Steine dann vor den neuapostolischen Kirchengebäuden abgelegt werden. Auf der Internetseite des Bezirks wird zur Beteiligung aufgerufen. Bilder können gerne per E-Mail an die Bezirks-Redaktion von Hamburg-Ost versendet werden.

Weitere Informationen

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Musikalische Aktionen

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Digitale Chöre und Orchester

In den sozialen Netzwerken findet man bereits eine Vielzahl von "digitalen Chören": Anhand einer Musikbegleitung singen Gemeindemitglieder in ihrer Tonlage das Stück vor und nehmen sich dabei per Ton und Video auf. Dieses schicken sie anschließend an die Initiatoren, die jeden Videoschnipsel in mühevoller Kleinarbeit zu einem Gesamtvideo und -klang zusammenfügen. Die Videos werden anschließend im Internet veröffentlicht.

Einige Beispiele sind hier aufgeführt:

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Das Kinderorchester Altmark (KiOrAlt) aus Stendal veranstaltete eine digitale Probe. Das Kinderorchester Altmark (KiOrAlt) aus Stendal veranstaltete eine digitale Probe.

Ständchen, Orchester- und Chorproben

Der Bezirk Stendal organisierte mit den Kindern eine kleine Orchesterprobe. Die Kinder spielten Zuhause das Lied „Herr gib mir Mut zum Brücken bauen“, ließen sich von ihren Eltern fotografieren und schickten das Bild anschließend den anderen Kindern zur Freude. Zusätzlich ergänzten die Kinder ihre Fotos noch mit Accessoires oder ihrem Lieblingsspielzeug.

Andere Gruppen, wie Gemeindechöre „verteilen“ YouTube-Videos, die zum gemeinsamen Singen zu Hause motivieren. Einige von ihnen übermitteln auch selbstaufgenommene Musikständchen per Video oder Telefon, um der Gemeinde eine Freude zu bereiten.

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Musikalischer Gruß des Kinderchores Göttingen

Virtuelle Chorproben

Der Bezirk Leipzig entwickelte das Konzept, welches nun die Grundlage für die Chorprobe Zuhause bildet. Jeden Montag um 19.30 Uhr wird auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Gebietskirche eine virtuelle Chorprobe per Live-Stream angeboten.

Chorprobe Zuhause

Ein "Gemeinsames Singen" bietet auch die Gemeinde Aue immer montags um 19.30 Uhr als Livestream an.

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Ein musikalisches Abendlob, gespielt von Diakon Stefan Kothner: vier Abendlieder aufgenommen an verschiedenen Orgeln in den Kirchen der Stadt Schleiz /Thüringen

Ankündigung Video-Gottesdienste

Über die Lokalpresse machen einige Bezirke auf die zentralen Video-Gottesdienste aufmerksam, die per YouTube-Live-Stream gesendet werden. Zudem machen die Schaukastenplakate vor den Kirchengebäuden auf das Angebot aufmerksam.

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Datenschutz und Urheberrecht

Bei allem Engagement und die damit verbundene Nutzung digitaler Angebote, wird der Schutz der persönlichen Daten nicht vernachlässigt. Mit persönlichen Daten und Inhalten anderer Gemeindemitglieder wird weiterhin sehr sorgfältig umgegangen. Das Veröffentlichen oder die Weitergabe von personenbezogenen Daten ist nur erlaubt, wenn das Einverständnis der betroffenen Personen vorliegt.

Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe von Musikaufnahmen, Fotos, Gedichten oder Texten darf das Urheberrecht nicht verletzt werden.

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Social-Media Guideline

Die vermehrte Nutzung digitaler Angebote, erfordert gleichzeitig einen sorgsamen Umgang: Im besonderen Blick des Schutzes sind Kinder und Jugendliche. Mal geht es um Cyber-Mobbing – das absichtliche Beleidigen, Bloßstellen oder Belästigen – mal geht es um Extremismus, Fake News oder Cyber-Grooming; fast jeder Internetnutzer bekommt davon irgendwann irgendetwas mit. Ratschläge, Ideen und konkrete Hilfestellung bieten die vielen landesweiten Initiativen. (Quelle: nac.today, Oliver Rütten)

Im Jahr 2017 veröffentlichte die Neuapostolische Kirche International eine sogenannte Social Media Guideline, die ihren Mitgliedern als Orientierung dient.

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Kontakt

Vielen Dank für die vielen Impulse und Nachrichten, die wir bereits erhalten haben!

Weitere Ideen und Anregungen können gerne per E-Mail (mit Fotos oder Videos) an Jennifer Mischko gesendet werden.

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